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Trotz allem: USA! Amerikanische Aktien gehören in jedes Depot – immer noch

Thilo Wolf, Deutschland-Chef von BNY Mellon Investment Management | © BNY Mellon Investment Management

Thilo Wolf, Deutschland-Chef von BNY Mellon Investment Management Foto: BNY Mellon Investment Management

„Amerika, Du hast es besser!“ Wer die aktuellen Entwicklungen in den USA verfolgt, muss sich fragen, ob dieser Satz von Goethe immer noch berechtigt ist. Politik, Gesellschaft oder Wirtschaft –2020 wirkt wie eine Zäsur für die Vereinigten Staaten von Amerika. Dass die USA ein Land im Wandel sind, sehen nicht nur viele Beobachter. Diese Stimmung spüre ich auch in den Gesprächen mit meinen Kolleginnen und Kollegen zwischen Ost- und Westküste.

Doch trotz der Ungewissheiten rund um die US-Wahl, die Viruskrise und ihre Folgen für die Konjunktur – eine Gewissheit bleibt: Für Anleger ist der amerikanische Aktienmarkt nach wie vor die Nummer eins der Welt. Das liegt an seiner Größe und Vielfalt, aber auch an der Bereitschaft vieler Unternehmer, sich immer wieder neu zu erfinden und innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dazu passt, dass es vor allem amerikanische Tech-Firmen sind, die unser Leben auch in Europa nachhaltig verändert haben. Außerdem unterstützt die US-Notenbank mit Zinsen von knapp über null Prozent nicht nur die Kreditaufnahme für Unternehmen und Bürger, sondern auch die Börse. Investoren durften sich in den vergangenen Jahren über stattliche Kursgewinne und Dividendenerträge freuen.

Wie geht es jetzt weiter? Mein Kollege James Stavena aus San Francisco, ein Aktienkenner und Spezialist für das Risikomanagement, erwartet, dass vor allem Large Caps, wie sie im S&P500 gespiegelt werden die größte relative Sicherheit bieten. Im Vordergrund stehen hier die FAANG Aktien (Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google), die einen grossen Teil des Index ausmachen. Solche Unternehmen mit soliden Bilanzen und Geschäftsmodellen entwickeln sich insbesondere unter Lockdown-Bedingungen gutIn der Breite werden die Gewinnerwartungen allerdings zurückgehen. Da ist es sinnvoll, das erhöhte Risiko am Aktienmarkt durch einen schnellen Weg in sichere Häfen zu begrenzen. Lang laufende US-Staatsanleihen eignen sich dafür besonders gut – auch weil eine geringe Korrelation vorliegt.

Corona wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen. Doch auch in dieser Krise liegen Chancen, und wir sollten sie wahrnehmen – nicht nur als Anleger, sondern auch in Politik und Gesellschaft.

Bleiben Sie gesund!

Ihr

Thilo Wolf

 

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