Transition Management Universal-Investment gewinnt großes Mandat

Spaziergänger am Mainufer zu Zeiten der Corona-Krise mit Kontaktverbot, hinten Skyline der Frankfurter Innenstadt: Der Frankfurter Fondsspezialist Universal-Investment hat einen großen Auftrag gewonnen. | © imago images / Rupert Oberhäuser

Spaziergänger am Mainufer zu Zeiten der Corona-Krise mit Kontaktverbot, hinten Skyline der Frankfurter Innenstadt: Der Frankfurter Fondsspezialist Universal-Investment hat einen großen Auftrag gewonnen. Foto: imago images / Rupert Oberhäuser

Universal-Investment soll das milliardenschwere Aktienportfolio eines institutionellen Anlegers umgestalten. Um welchen Großanleger es sich handelt, gibt der Fondsspezialist aus Frankfurt am Main zwar nicht preis, macht aber Angaben zur Größe: Es geht um Anlagen im Wert von 3,7 Milliarden Euro, die es im Rahmen eines Transition-Management-Mandats neu zu strukturieren gilt.

Neudeutsch spricht man immer dann vom Transition Management, wenn ein Dienstleister eine bestehende Kapitalanlagestruktur im Kundenauftrag umgestaltet, etwa weil der Anleger einen oder mehrere seiner Asset Manager austauschen möchte. Im aktuellen Fall ist es so, dass der Investor seinen Investmentstil verändert. In dem Zusammenhang sollen zehn externe Asset Manager ausgewechselt werden.

Der Wechsel sei seit langem geplant und stehe in keiner Verbindung mit der aktuellen Marktsituation, erläutert Universal-Investment. Konkret geht es um einen globalen Aktienbestand mit insgesamt 22 Fondssegmenten. Die Manager des Fonds investieren ebenso in große wie in kleine Unternehmen sowie Wertpapiere aus Schwellenländern.

Die Abteilung Portfoliomanagement von Universal-Investment agiert für die Kunden bei der Umstrukturierung als Koordinator, Händler sowie Kontrollinstanz, falls zusätzliche externe Spezialisten für den Handel eingebunden sind. Das Team übernimmt in Abstimmung mit dem Großanleger und den alten wie neuen Asset Managern den Handel der bisherigen Wertpapiere und kauft im gleichen Zug neue Wertpapiere, um das gewünschte Zielportfolio im Fonds zu erstellen. 

Universal-Investment beziffert die Anzahl umgesetzter Umstrukturierungen – inklusive des neuen Mandats – in den vergangenen zwölf Monaten auf 30 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 17,2 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum habe sich die Nachfrage nach diesen Leistungen nahezu verdoppelt, insbesondere bei anspruchsvollen Wechseln mit hoher Komplexität.

Universal-Investment bezeichnet sich als größte unabhängige Investmentgesellschaft im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen unterteilt seine Aktivitäten in die drei Produktlinien Securities (Master-KVG, Private-Label-Fonds), Alternative Investments (Real Estate, Real Assets) sowie Portfoliomanagement.