Top 11 Ranking Die Milliarden-Schatzkammern der US-Elite-Unis
Platz 11: University of Notre Dame
Stiftungsvermögen: 21 Milliarden US-Dollar
Ort: Notre Dame, Indiana
Trägerschaft: Privat
Studierende: 13.000
Gründung: 1842
US-Präsident Trump hat Milliarden an Fördergeldern von Universitäten eingefroren – und 2025 mit seinem Steuerpaket nachgelegt: Die gestufte Endowment Tax ist bereits in Kraft. Statt bisher pauschal 1,4 Prozent zahlen Hochschulen mit einem Pro-Kopf-Stiftungsvermögen von bis zu zwei Millionen Dollar künftig vier Prozent Kapitalertragssteuer, alle darüber sogar acht Prozent. Für Harvard und Yale bedeutet das Mehrkosten von je rund 300 Millionen Dollar jährlich.
Dabei sichern die Ausschüttungen der Stiftungsvermögen den Hochschulen ihre finanzielle Unabhängigkeit – und die Töpfe sind voll: Alle Top-Stiftungen konnten ihr Vermögen 2025 steigern.
Doch hinter den Kulissen wächst der Druck: Das sogenannte Yale-Modell, das seit den 1980er Jahren auf illiquide Anlagen wie Private Equity setzt, gerät ins Wanken. Private-Equity-Investments lieferten über die drei Jahre bis Juni 2025 einen annualisierten Return von 7,5 Prozent – der S&P 500 legte im gleichen Zeitraum um 19,7 Prozent pro Jahr zu. Die Folge: Mehrere Stiftungen verkauften Private-Equity-Positionen über den Secondaries-Markt – teils mit Abschlägen von bis zu 40 Prozent.
Insgesamt verwalten US-Universitätsstiftungen mehr als 870 Milliarden Dollar – eine Summe, die selbst viele Staatsbudgets in den Schatten stellt. Die Ausschüttungen finanzieren Stipendien, Forschung und den laufenden Hochschulbetrieb. Bei einigen Elite-Universitäten decken sie rund ein Drittel des Jahresbudgets.
Auf den folgenden Seiten präsentieren wir die größten Universitätsstiftungen der USA, darunter sowohl private als auch öffentliche Institutionen.