Toga-Strategie Merck Finck mit trendoptimiertem Aktienfonds

Daniel Kerbach: Der Investment-Chef bei Merck Finck Privatbankiers setzt auf Wertpapiere mit dem höchsten Kurstrend. | © Merck Finck

Daniel Kerbach: Der Investment-Chef bei Merck Finck Privatbankiers setzt auf Wertpapiere mit dem höchsten Kurstrend. Foto: Merck Finck

Seit Jahresanfang bietet Merck Finck deutschen Kunden den neuen Aktienfonds „TOGA UI“ an. Neben der Anteilsklasse ohne Mindestanlage (ISIN: DE000A0YJF18) gibt es auch eine zweite, in die Investoren erst ab einem Volumen von 1 Million Euro einsteigen können (ISIN DE000A0YJF26).

Mit einem Investment in den Fonds setzen Anleger auf die „trendoptimierte globale Aktienstrategie“ (Toga) der Münchner Privatbank. Mit ihr haben sie nach Unternehmensangaben „die Möglichkeit, von steigenden Aktienmärkten zu profitieren und in schlechten Aktienmarktphasen die Risiken zu reduzieren.“

Regelbasierte Aktien-Strategie

„Die Toga-Strategie ist eine regelbasierte Aktienanlagestrategie mit flexibler effektiver Aktienquote zwischen 0 und 100 Prozent“, erläutert Daniel Kerbach, Investment-Chef bei Merck Finck Privatbankiers. „Anleger investieren kostengünstig über ETFs und Einzelaktien auf den globalen Märkten.“

Der Schwerpunkt des Portfolios liegt auf dem deutschen und europäischen Markt, auf denen Trends aufgespürt und verfolgt werden sollen. Kerbach setzt dabei auf Wertpapiere mit dem höchsten Kurstrend. Aktien mit schwächerem Momentum aufgrund des erhöhten Verlustrisikos entfernt er dagegen aus dem Portfolio.

Gewinner- versus Verlierer-Aktien

„Ziel der Strategie ist es, von einem positiven Momentum eines Titels respektive einer Branche zu profitieren. Dazu lassen wir ‚Gewinner-Titel‘ laufen und veräußern ‚Verlierer-Titel‘“, so Kerbach. Er passt das Portfolio monatlich systematisch an. Neben der Titelselektion verwendet er auch für die Steuerung der Aktienquote einen regelbasierten Ansatz.

Um das Momentum einer Aktie zu erfassen, nutzt Kerbach die „Theorie der Relativen Stärke“ des US-Finanzwissenschaftlers Robert A. Levy. Demnach erlaubt die Performance eines Titels in der Vergangenheit Rückschlüsse für die zukünftige Performance: Titel mit einer hohen „Relativen Stärke“ düften sich auch in Zukunft relativ „stark“ entwickeln.