Till Keulen & Barbara Rupf Bee UBS Europe löst Doppelstruktur auf

War rund zwei Jahre für die UBS Europe tätig: Till Keulen  | © UBS Europe

War rund zwei Jahre für die UBS Europe tätig: Till Keulen Foto: UBS Europe

Till Keulen als Marktverantwortlicher HNW & Affluent in Deutschland und Barbara Rupf-Bee als Leiterin Onshore-Wealth-Management Deutschland, das war seit Sommer 2017 gefühlt eine Doppelbesetzung im Deutschlandgeschäft der UBS Europe. Nun gehen Keulen und die UBS zum Jahresende getrennte Wege. Wie das private banking magazin aus gut informierten Kreisen erfahren hat, soll Keulens Position nicht nachbesetzt werden. Die UBS Europe wollte sich auf Anfrage diesbezüglich nicht äußern. Wie es für Keulen weitergeht, ist zunächst nicht bekannt.

Hinzu kommt eine weitere Personalie aus der Führungsebene: Christoph Hott, Leiter Portfoliomanagement der UBS Europe, verlässt nach gut acht Jahren die Großbank zum Jahresende. Er war verantwortlich für die Vermögensverwaltung in Deutschland. Vor 2011 war er zwölf Jahre lang für das Bankhaus Sal. Oppenheim tätig und unter anderem für Alternative Investments verantwortlich. Wer seine Posten übernehmen wird, scheint derzeit noch nicht festzustehen.

Den beiden Weggängen steht jüngst der Zugang von Sükriya Aclan gegenüber. Die Führungskraft leitete bislang die Niederlassung Baden-Baden bei der Oddo BHF-Bank und soll ihre neue Position bei der UBS spätestens am 1. Januar 2019 antreten.

Zudem scheint die UBS Europe im Deutschlandgeschäft voranzukommen: Im deutschen Markt verzeichnete man im vergangenen Jahr nur noch ein Minus von 9 Millionen Euro, im Vergleich zu einem Verlust von 71 Millionen Euro aus 2016. Zudem soll die Bank im letzten Quartal 2017 die schwarze Null im Wealth-Management-Geschäft erreicht haben. Die Assets under Management sollen auf 36,3 Milliarden Euro angestiegen sein, zählt man das Custody-Geschäft mit, erhöht sich die Zahl auf über 44 Milliarden Euro. Bei den 2017er Nettoneugeldern soll das Plus 3,0 Milliarden Euro betragen haben.