Thomas Emde scheidet aus Luca Pesarini wird Mehrheitsaktionär bei Mainfirst

 Andreas Haindl (l.), Vorstandsvorsitzender der Mainfirst Bank und der neue Mehrheitsaktionär Luca Pesarini

Andreas Haindl (l.), Vorstandsvorsitzender der Mainfirst Bank und der neue Mehrheitsaktionär Luca Pesarini

Der Frankfurter Finanzdienstleister Mainfirst hat einen neuen Mehrheitsaktionär. Die Haron Holding, die vom Schweizer Fondsmanager Luca Pesarini kontrolliert wird, hält laut Mainfirst künftig einen Anteil von 73,9 Prozent an dem Frankfurter Finanzdienstleister.

Den Angaben zufolge haben dafür 24,5 Prozent der Mainfirst-Altaktionäre Holding-Namensaktien an die Haron Holding verkauft – darüber hinaus erwirbt die Haron Holding 4,5 Prozent der eigenen Aktien der Mainfirst Holding. Zuvor hatte die Haron Holding bereits 44,9 Prozent des Aktienkapitals der Mainfirst Holding besessen.

„Unternehmerische DNA erhalten“

Die Mainfirst-Mitarbeiter sind mit nunmehr 21,7 Prozent weiterhin am Unternehmen beteiligt – die Mitarbeiterbeteiligung bleibe damit ein wichtiges Element von Mainfirst, so das Unternehmen. „Wichtig war und ist uns, dass die unternehmerische DNA von Mainfirst erhalten bleibt“, sagt Andreas Haindl, Vorstandsvorsitzender der Mainfirst Bank.

Nach 15 Jahren an der Spitze des Aufsichtsrats wird zudem Thomas Emde mit Auslaufen seiner derzeitigen Amtsperiode zu den Hauptversammlungen im zweiten Quartal 2017 auf eigenen Wunsch ausscheiden. Emde werde der Firma weiter als rechtlicher Berater verbunden bleiben. Zu einem möglichen Nachfolger machte das Unternehmen keine Angaben. Auch wohin es Emde zieht, ist noch unklar. Haindl dankte Emde und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.

Der Ethenea-Fondsmanager Pesarini ist bereits seit 2014 Aktionär von Mainfirst. Mit der Haron Holding, die Pesarini gemeinsam mit seiner Frau führt, übernahm der Schweizer damals den Anteil von 22 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte Pesarini den Anteil seiner Holding dann auf die besagten 44,9 Prozent aufgestockt.

Die Mainfirst-Gruppe beschäftigt etwa 180 Mitarbeiter an den Standorten Frankfurt, London, Luxemburg, Mailand, München, New York, Paris und Zürich.