200 Millionen Euro Thiele-Family-Office gibt M&G-Tochter Mandat für nachhaltige EM-Investments

200 Millionen Euro
Thiele-Family-Office gibt M&G-Tochter Mandat für nachhaltige EM-Investments
Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt.
Julia Thiele-Schürhoff

Julia Thiele-Schürhoff: „Als Unternehmerfamilie ist es uns ein Anliegen, unser Vermögen verantwortungsvoll zu verwalten." Bildquelle: Knorr Bremse

Das Family Office Stella erteilt Responsability, Tochter des britischen Fondsanbieters M&G, ein Mandat in Höhe von 200 Millionen Euro. Die Investmentgesellschaft der Heinz Hermann Thiele Familienstiftung und Julia Thiele-Schürhoff setzt damit auf Growth-Equity-Investments in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Das Kapital soll in wachstumsorientierte Unternehmen in Afrika, Asien und Lateinamerika fließen, die zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele beitragen. Im Zentrum sollen Märkte stehen, in denen privates Kapital kritische Lücken schließen kann. Die Unternehmen sollen qualitativ hochwertige Arbeitsplätze schaffen, essenzielle Güter und Dienstleistungen bereitstellen sowie ökologisch nachhaltige Geschäftsmodelle voranbringen.

Langfristiger Anlagehorizont und nachhaltige Ansprüche

„Als Unternehmerfamilie ist es uns ein Anliegen, unser Vermögen verantwortungsvoll und mit einer langfristigen Perspektive zu verwalten“, erklärt Julia Thiele-Schürhoff. Mit der Konzentration auf Schwellenländer und die UN-Nachhaltigkeitsziele ermögliche das Mandat, einen bedeutenden Teil der Anlagen dort einzusetzen, wo der Bedarf an Impact-Investitionen am größten sei.

 

Ein großer Teil des Stella-Portfolios ist für Growth-Equity-Investments in Schwellenländern vorgesehen. Ziel des Family Office sei, dass auf diese Weise jeder Euro eine größere positive Wirkung erzielen und gleichzeitig attraktive Renditen erwirtschaften könne.

„Erstens M&G als kommerzielle Muttergesellschaft, die zukünftiges Wachstum unterstützt. Zweitens das erstklassige und tatsächlich globale Investmentteam, das Ralph Keitel aufgebaut hat. Und drittens die langfristige institutionelle Stabilität, die durch das SIFEM-Mandat der Entwicklungsfinanzierungsinstitution der Schweizer Regierung gewährleistet wird und einem möglichen künftigen Impact-Drift vorbeugt“, nennt Christoph Schlegel, Managing Director bei Stella, als Gründe für die Partnerwahl.

Internationale Präsenz

Responsability verwaltet ein Vermögen von 5,8 Milliarden US-Dollar, ist in rund 70 Ländern tätig und hält nach eigener Einschätzung rund 300 Portfoliounternehmen mit hoher sozialer Wirkung. Der Impact-Asset-Manager ist seit 2022 Teil von M&G. Der UK-Fondsanbieter hat rund 420 Milliarden Euro Assets under Management und Kunden in Großbritannien, Europa, Amerika und Asien. 

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?
Danke für Ihre Bewertung
Leser bewerteten diesen Artikel durchschnittlich mit 0 Sternen