Schwarzgeld & Selbstanzeige

Der erzielte Erlös beim Verkauf von Zweit- und Ferienwohnungen kann steuerlich begünstigt sein, wie aus einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofs hervorgeht. Voraussetzung ist die Nutzung der Immobilie zu eigenen Wohnzwecken, ausschließlich oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren. [mehr]

[TOPNEWS]  Informationsaustausch über Finanzkonten

Der Steuerzahler wird gläsern

Eine wachsende Zahl von Staaten tauscht Daten von Bankkonten und Depots weltweit untereinander aus. Wer Auslandsvermögen nicht gegenüber den Behörden aufgedeckt hat, droht ins Visier von Steuerfahndern zu geraten. Probleme beim Bewältigen der Millionen von Datensätzen könnten Betroffenen jedoch noch eine letzte Frist zur Selbstanzeige gewähren. [mehr]

Internationale Steuerbehörden tauschen untereinander ab sofort mehr Daten über Konten von Ausländern bei Banken in ihren Ländern mit den jeweiligen Heimatstaaten der Inhaber. Das bedeutet für viele vermögende Deutsche, dass ihnen vom Finanzamt Nachforderungen oder sogar Haftstrafen drohen. [mehr]

[TOPNEWS]  Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt

Razzia bei der UBS Europe

Die Staatsanwaltschaft Bochum hat heute und gestern Räume der UBS Europe durchsucht. Grundlage ist ein Datensatz mit rund 2.000 Kunden der früheren Ländergesellschaft UBS Luxembourg. Gegen die Beschuldigten besteht der Verdacht, Erträge aus Kapitalanlagen in ihren Steuererklärungen nicht angegeben zu haben. [mehr]

[TOPNEWS]  Beihilfe zu systematischer Steuerhinterziehung

Staatsanwaltschaften ermitteln gegen Sparkasse Allgäu

Die Sparkasse Allgäu soll mindestens 900 Kunden dabei geholfen haben, Vermögen vor dem Fiskus zu verstecken. Im Raum stehen 9 Millionen Euro Bußgeld. Weil zwei Staatsanwaltschaften miteinander konkurrieren, ist unklar, welches Bundesland eine etwaige Strafzahlung einstreicht. [mehr]

[TOPNEWS]  Liechtensteinische Familienstiftung

Was bei Vermögensübertragungen falsch laufen kann

Wer im Ausland eine Familienstiftung gründet, sollte genaustens auf die Ausgestaltung achten. Dies zeigt ein Urteil des Finanzgerichts Münster. In einigen Fällen greift die Finanzverwaltung trotz sogenanntem Trennungsprinzip doch durch die Stiftung auf den Stifter durch. [mehr]

[TOPNEWS]  BMF-Schreiben zu Cum-Cum-Geschäften

Banken müssen Auskunft zu Steuertricks geben

Das Bundesfinanzministerium hat in einem Schreiben an die Finanzbehörden der Länder erstmals klare Kriterien im Umgang mit Cum-Cum-Geschäften festgelegt. Diese sollen betroffenen Kreditinstitute helfen, mögliche Belastungen durch Steuernach- oder Strafzahlungen einzuschätzen. Um das Ausmaß zu beurteilen, müssen alle Banken bis zum 20. Oktober 2017 Fragen der Finanzaufsicht Bafin beantworten. [mehr]

Clemens Tönnies hat Klage gegen die Schweizer Privatbank J. Safra Sarasin eingereicht. Der Milliardär hatte 2011 in den Luxemburger Fonds Sheridan investiert und sei dabei vom Institut falsch beraten worden. Der Fonds wurde wertlos, als das Finanzamt die Cum-Ex-Geschäfte aufdeckte. [mehr]

45 Millionen Euro an Drogerieunternehmer

J. Safra Sarasin muss Schadenersatz zahlen

Im Rechtsstreit mit Drogerieunternehmer und Milliardär Erwin Müller hat ein Gericht zu Beginn der Woche das Bankhaus J. Safra Sarasin zur Zahlung von 45 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt. Die Richter bestätigten damit die Forderung des 84-Jährigen. [mehr]