Regulierung

Wer viel Geld hat, konnte dieses bislang relativ gefahrlos in vielen Ländern der Welt verstecken. Doch damit ist es bald vorbei, denn der automatische Datenaustausch wird die Betrüger enttarnen. [mehr]

Schärfere Vorschriften für Schweizer Banken

Oswald Grübel vergleicht Bürokratie mit mittelalterlicher Kirche

Die Schweizer Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf prüft schärfere Eigenmittelvorschriften für Schweizer Banken. Dies hätte laut Oswald Grübel zur Folge, dass die Schweizer Grossbanken ihr internationales Geschäft vom Schweizer Geschäft trennen müssten. „Heute hat man das ungute Gefühl, dass wir gerade noch Zeugen vom Anfang einer neuen ‚dunklen Zeit‘ werden. Was im Mittelalter die alles erstickende Kirche war, wird in Zukunft eine alles erstickende Staatsbürokratie sein“, schreibt Oswald Grübel in der „Schweiz am Sonntag“. [mehr]

Unabhängige Vermögensverwalter in der Schweiz

„Für mehr Volumen machen die Banken heute alles“

Thomas Link, Partner der Almira Group, geht davon aus, dass ein unabhängiger Vermögensverwalter in der Schweiz künftig acht bis zehn Mitarbeiter und mindestens 500 Millionen Franken an Vermögen haben muss. [mehr]

Die Schweizer Großbank Credit Suisse will ihre Private-Banking-Aktivitäten in mehr als 50 Ländern aufgeben. Kein Einzelfall, sondern ein Trend in der Bankenindustrie, ist sich Martin Janssen, emeritierte Professor für Finanzmarktökonomie, sicher. Im Interview mit der „Berner Zeitung“, erklärt er, warum gerade kleinen Banken und Vermögensverwaltern das Geschäft mit wohlhabenden Kunden geradezu verhindert wird, was sich mit Mifid 2 ändern wird und warum neuen Gesetze nötig sind. [mehr]