Test von Chris Skinner Mit diesen Begriffen entlarven sich vermeintlich digitale Banken

Der Brite Chris Skinner gilt als Vordenker der Digitalisierung in der Finanzbranche. | © The Finanser / Chris Skinner

Der Brite Chris Skinner gilt als Vordenker der Digitalisierung in der Finanzbranche. Foto: The Finanser / Chris Skinner

Fintech-Vordenker und Branchenkenner Chris Skinner schreibt in seinem Blog über einen Lackmustest für Bankentscheider, die über Digitalisierung reden. Er hasse tatsächlich die Art und Weise, wie viele Beteiligte der Branche sich zum Thema äußern. Es lasse sich relativ schnell erkennen, dass die meisten immer noch keine Ahnung von der wirklichen Bedeutung des digitalen Wandels hätten.

Wie er das anstellt? Folgende drei Schlagwörter hat Skinner ausgemacht, um Entscheider zu entlarven, die vermeintlich über Digitalisierung in ihrer Bank reden:

Kanäle

Reden sie über Kanäle? Egal, ob Kanal, Multi Channel oder Omni Channel, das sei heiße Luft. In einer echten digitalen Bank gebe es keine Kanäle, ein Wort des 20. Jahrhunderts. Es gebe nur den Zugriff auf den digitalen Kern.

Produkte

Reden sie über Produkte? Dann laufe etwas falsch. Das gelte auch für Begriffe wie Share of Wallet oder Dienstleistungen. Denn diese Institute sprechen nicht einmal vom Kunden. Eine echte digitale Bank beginne immer mit dem Kunden.

Funktionen

Reden Sie über Funktionen? Auch wenn sie es nicht direkt tun, sondern stattdessen von funktionierenden Teams oder Digitalchefs reden. Dann sei sicher, dass die Entscheider dem Thema Digitalisierung ausweichen und an andere abkommandieren. Es gehe um kulturellen Wandel, der eine massive Veränderung der Struktur und des Fundaments der Bank erfordere.

 

Den ganzen Blogbeitrag von Chris Skinner in englischer Sprache können Sie hier lesen.