Tennisturnier abgesagt Wimbledon-Veranstalter profitiert von Pandemie-Police

Novak Djokovic beim Turnier von Wimbledon 2018: Damit sich das Corona-Virus nicht immer schneller weiterverbreiten kann, werden weltweit Sportevents abgesagt beziehungsweise verschoben. | © imago images / Kyodo News

Novak Djokovic beim Turnier von Wimbledon 2018: Damit sich das Corona-Virus nicht immer schneller weiterverbreiten kann, werden weltweit Sportevents abgesagt beziehungsweise verschoben. Foto: imago images / Kyodo News

Auf bis zu 250 Millionen Euro summieren sich die finanziellen Schäden durch die Ausfälle der Tennisturniere French Open und US Open aufgrund der Corona-Krise. Besser sieht es dagegen für den All England Club aus, dem Veranstalter der Wimbledon Championships. Auch der prestigeträchtige Wettbewerb in dem noblen Londoner Stadtviertel Wimbledon musste zwar abgesagt werden. Doch der wirtschaftliche Schaden hält sich in Grenzen, berichtet aktuell Focus Online.

Denn der All England Club habe nach dem Ausbruch des Sars-Virus vor zwölf Jahren eine sogenannte Pandemie-Versicherung abgeschlossen. Nach Angaben der britischen Tageszeitung The Times zahlen die Wimbledon-Veranstalter hierfür jährlich 1,7 Millionen Euro. Nach der aktuellen Absage entschädigt der Versicherer seinen Kunden mit 114 Millionen Euro. Von dieser Summe spende der Club nun 23 Millionen Euro, um den Tennissport weltweit zu unterstützen.