Telos Spezialfondsmarktstudie 2022 Investoren zwischen Pandemie und Ukraine-Konflikt

Die Volumina der Spezialfonds im Überblick

Die Volumina der Spezialfonds im Überblick: Versicherungen und Altersvorsorgeeinrichtungen sind die wichtigsten Anleger. Foto: Telos

Welche Konsequenzen gibt es für Anleger zwischen einer seit zwei Jahren andauernden Covid-19-Phase und den teils unsäglichen geopolitischen Entwicklungen zu ziehen? Ein Thema, was Investoren heutzutage täglich umtreibt. Auch am Spezialfondsmarkt, der in Deutschland 2,2 Billionen Euro schwer ist. Ende 2020 lag das Volumen noch bei 2 Billionen Euro.

Laut Studie benötigen Anleger in diesem volatilen Umfeld, insbesondere institutionelle, wieder ein kalkulierbares Kapitalmarktumfeld, das auch von der politischen Seite flankiert wird. Hier setzt die Telos Spezialfondsmarkt-Studie an mit dem Ziel mehr Transparenz zu schaffen, die aktuellen Trends auszumachen und Rückschlüsse für künftige Entwicklungen zu ziehen.

Spezialfonds machen mit knapp 60 Prozent des Gesamtvolumens in Publikums- und Spezialfonds immer noch den Großteil aller Fonds aus. Die Investments in Publikumsfonds haben im letzten Jahr einen markanten Schub erfahren. Dies spricht laut der Studienautoren dafür, dass ein deutlich breiteres Publikum von Privatanlegern auf fondsgestützte Kapitalanlagen umgeschwenkt hat, ob aus Gründen der Vorsorge für das Alter oder schlicht aus der Alternativlosigkeit anderer Anlagealternativen.

Die Pandemie führte zu einem flexibleren Mindestvolumen für die Auflage eines Spezialfonds, der in der Regel bei 50 Millionen Euro oder auch darüber liegt. Bei gemischten Mandaten konnten so auch Startvolumina von 25 bis 30 Millionen Euro vereinbart werden. Laut BVI-Statistik werden rund 67 Prozent der Spezial-AIF-Gelder in KVG-Fonds administriert. 

Teilnehmer:

An der Studie hatten 75 institutionelle Entscheidungsträger teilgenommen, welche zusammengerechnet ein Anlagevolumen von knapp 1,2 Milliarden Euro verantworten.

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Demographie der Teilnehmer