Tech Quartier Frankfurt soll internationale Fintech-Haupstadt werden

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir will Frankfurt durch das Tech Quartier im Pollux-Hochhaus (rechts) zur internationalen Fintech-Hauptstadt machen

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir will Frankfurt durch das Tech Quartier im Pollux-Hochhaus (rechts) zur internationalen Fintech-Hauptstadt machen

Im Frankfurter Pollux-Hochhaus steht ein Gründerzentrum für Fintechs kurz vor der Eröffnung. Das Zentrum wird den Namen „Tech Quartier“ tragen und soll im kommenden Oktober starten. Es stellt Büro- und Arbeitsräume für Start-ups zur Verfügung, bietet Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung und soll Kontakt zu Beratern und Investoren herstellen.

International führender Standort

„Das ist ein Schritt hin zu unserem Ziel, Frankfurt zu einem international führenden Standort auf diesem Gebiet zu entwickeln“, sagte der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Die Fintech-Initiative wird vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt, der Goethe-Universität, dem Marketingverein Frankfurt Main Finance sowie der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen getragen und von Sponsoren unterstützt.

Laut Handelsblatt haben bereits die Deutsche Bank, die Deutsche Börse, die DZ Bank und die ING Diba ihre Unterstützung zugesagt. Welche Start-ups einziehen werden, ist noch nicht bekannt. Platz genug gibt es: Das Zentrum bietet gegenwärtig 114 Arbeitsplätze.

Beste Voraussetzungen

„Frankfurt am Main ist der Knotenpunkt der digitalen und analogen Welt und damit ein sehr attraktiver Platz für ‚Denkfabriken‘“, sagte der Frankfurter Stadtrat Markus Frank. „Die Verbindung wissenschaftlicher und industrieller Forschung, die Nähe zum Kapital, bedeutende Logistikdrehscheibe, großer Dienstleistungssektor, funktionierender Flughafen: Frankfurt hat die Voraussetzungen, um sich mit vereinten Kräften gezielt als Fintech-Standort aufzustellen und ein führendes Fintech-Cluster in Europa zu werden“.