Für das Family-Office-Geschäft Metzler holt M&A-Experten von der Deutschen Bank

Sven Wiesenthal

Sven Wiesenthal arbeitet seit Januar bei Metzler Corporate Finance. Bildquelle: Metzler

Sven Wiesenthal arbeitet seit Januar bei Metzler Corporate Finance in Frankfurt. In seiner neuen Position als Director soll der 37-Jährige die Beratung von Family Offices, Stiftungen und Familienholdings ausbauen. Zudem will Metzler das Geschäft mit Industrieunternehmen vorantreiben. 

Ein Sprecher des Bankhauses bestätigt gegenüber dieser Redaktion, dass Wiesenthal das bestehende Team erweitern soll und keine vormalig zuständige Person ersetzt. Wiesenthal war zuletzt bei der Deutschen Bank tätig. Davor arbeitete er bei M.M. Warburg. In zwölf Jahren im Investmentbanking begleitete er zahlreiche Transaktionen. Dabei hat er private und börsennotierte Unternehmen sowie Finanzinvestoren beraten.

Family Offices suchen direkte Beteiligungen

In seiner neuen Rolle soll Wiesenthal Family Offices und Familienunternehmen zusammenbringen. Diese Investorengruppe suche zunehmend nach direkten Unternehmensbeteiligungen. Gleichzeitig wünschten sich Familienunternehmen langfristige Partner mit ähnlichen Werten. Das Bankhaus Metzler will diese Entwicklung nutzen und seine Position in diesem Segment stärken.

 

Kim Comperl sitzt im Vorstand des Bankhauses Metzler und verantwortet das Geschäftsfeld Unternehmensfinanzierung. „Mit Sven Wiesenthal gewinnen wir einen M&A-Berater mit großer Erfahrung“, sagt Comperl. Family-Equity-Investoren spielten in Deutschland eine zunehmend wichtige Rolle.

Ausbau des Industriegeschäfts geplant

Wiesenthal wird auch das Geschäft mit Industrieunternehmen ausbauen. Metzler sieht in diesem Segment viel Potenzial für Transaktionen. Metzler sei selbst ein Familienunternehmen und verfüge über erstklassige Beziehungen zu anderen Familienunternehmen und Family-Equity-Investoren, so Wiesenthal. „Mein Fokus liegt darauf, das Netzwerk weiter auszubauen und diese Investoren im Bereich Corporate Finance noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken sowie das Industrials-M&A-Geschäft weiterauszubauen“, sagt er.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?
Danke für Ihre Bewertung
Leser bewerteten diesen Artikel durchschnittlich mit 0 Sternen