Die SV Pensionsfonds hat zum 31. Dezember 2025 sämtliche erdienten Versorgungsverpflichtungen aus bestehenden betrieblichen Altersversorgungszusagen der Hamburger Sparkasse übernommen. Das Transaktionsvolumen beläuft sich auf rund 900 Millionen Euro.
Mit der Übertragung werden die Pensionsverpflichtungen aus der Bilanz der Hamburger Sparkasse ausgegliedert. Die Administration sowie die auf die langfristigen Versorgungsverpflichtungen abgestimmte Kapitalanlage liegen künftig beim SV Pensionsfonds.
„Mit der Übernahme dieser Pensionsverpflichtungen setzen wir unsere Wachstumsstrategie konsequent fort und leisten zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen Stabilisierung der Altersversorgung", erklärt Andreas Jahn, Vorstandsvorsitzender der SV Sparkassenversicherung.
Die Transaktion fügt sich in einen Markttrend ein: Immer mehr Unternehmen lagern Pensionsverpflichtungen in spezialisierte Versorgungseinrichtungen aus, um Bilanzrisiken zu reduzieren und die Planungssicherheit zu erhöhen.
Der SV Pensionsfonds ist eine Tochtergesellschaft der SV Sparkassenversicherung und Teil der Sparkassen-Finanzgruppe. Nach der Übernahme der Haspa-Verpflichtungen verwaltet der Fonds ein Gesamtvermögen von rund 1,5 Milliarden Euro und zählt damit zu den größeren Pensionsfonds in Deutschland. Der Kapitalanlagebestand des SV-Konzerns lag Ende 2024 bei rund 28,76 Milliarden Euro, nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr (28,71 Milliarden Euro).
Die Hamburger Sparkasse (Haspa) ist die größte Sparkasse Deutschlands und als Universalbank im Privatkundengeschäft sowie im Firmenkundengeschäft in der Metropolregion Hamburg tätig. Mit der Auslagerung ihrer Pensionsverpflichtungen folgt sie einem Trend, der unter großen Arbeitgebern zunehmend an Bedeutung gewinnt.