Susanne Klatten und Stefan Quandt BMW-Erben streichen mehr als eine Milliarde Euro Dividende ein

Susanne Klatten (l.) und Stefan Quandt: Die Erben von BMW-Retter Herbert Quandt vemehren dank ihrer Anteile am Automobilhersteller ihr Vermögen um mehr als eine Milliarde. | © Getty Images / Simsalabimbam/CC-BY-SA-4.0/Wikimedia_Commons

Susanne Klatten (l.) und Stefan Quandt: Die Erben von BMW-Retter Herbert Quandt vemehren dank ihrer Anteile am Automobilhersteller ihr Vermögen um mehr als eine Milliarde. Foto: Getty Images / Simsalabimbam/CC-BY-SA-4.0/Wikimedia_Commons

Die BMW-Aktienanteile der Geschwister Susanne Klatten und Stefan Quandt zahlen sich wortwörtlich aus: In Kürze sollen die beiden Kinder von Herbert Quandt eine Dividende von 1,12 Milliarden Euro vom bayrischen Autokonzern überwiesen bekommen, wie verschiedene Medien berichten.

BMW erzielte im vergangenen Jahr 8,7 Milliarden Euro Gewinn. Davon sollen 30 Prozent als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden, wie Vorstand und Aufsichtsrat auf der Jahresbilanzpressekonferenz des Unternehmens vorgeschlagen haben. Quandt hält 25,8 Prozent der Stammaktien und komme auf eine Dividende in Höhe von 622 Millionen Euro. Klatten erhalte für ihre 20,9 Prozent der Anteile 504 Millionen Euro.

Zudem werde das Einkommen von BMW-Vorstandschef Harald Krüger um zehn Prozent angehoben. Für seine Arbeit im vergangenen Jahr erhalte er eine Vergütung von rund 8,3 Millionen. Aber auch die rund 80.000 Mitarbeiter des Automobilherstellers kommen nicht zu kurz. So soll jeder Facharbeiter einen Gewinnbetrag von 9.455 Euro bekommen – die Belegschaft bei Mercedes und Audi würden deutlich geringer am Erfolg beteiligt.