Studie von Greenwich Associates Institutionelle Anleger setzen vermehrt ETFs ein

Deckblatt der Studie: Die strenge Trennung von aktiven und Index-Investments ist demnach so nicht mehr zu halten.  | © Greenwich Associates

Deckblatt der Studie: Die strenge Trennung von aktiven und Index-Investments ist demnach so nicht mehr zu halten. Foto: Greenwich Associates

Institutionelle Investments in ETFs steigen durch die Aufstockung bestehender Engagements und den Eintritt neuer Anleger in den Markt weiter an, zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens Greenwich Associates, einem Anbieter von Marktinformations- und Beratungsdiensten für den Finanzdienstleistungssektor.

Wesentlicher Treiber ist die vermehrte Nutzung der Produkte für aktive Portfoliostrategien, was dazu führt, dass die strenge Trennung von aktiven und Index-Investments so nicht mehr zu halten ist. In den USA ist die Nutzung von ETFs in allen Anlageklassen am weitesten verbreitet.

Am beliebtesten sind die Produkte im Bereich Equity, gefolgt von Fixed Income. Für Rohstoffanlagen setzen bisher erst ein Viertel der Anleger auf ETFs. Insgesamt machen ETFs im Mittel 15 Prozent der Assets under Management aus. Befragt wurden 421 institutionelle Investoren aus 21 Staaten weltweit.

Auch in Zukunft dürften die Allokationen in ETFs weiter steigen: 25 Prozent der Befragten, die bislang noch keine ETFs nutzen, gehen davon aus, dass sich dies in den kommenden 12 Monaten ändert. Unter den bestehenden Aktien ETF-Investoren planen 44 Prozent eine Ausweitung ihrer Anlagen, im Bond-Bereich sind es 37 Prozent.

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Ein Grund hierfür ist auch das Niedrigzinsumfeld, wodurch beispielsweise die Verpflichtungen von Pensionseinrichtungen gestiegen sind, so dass ein stärkeres Kostenbewusstsein am Markt besteht.