Studie über Vermögensverwalter Was Sie schon immer über die Konkurrenz wissen wollten

Welche Methoden bei der Kundengewinnung setzt die Konkurrenz ein? Die InVV-Studie gibt Auskunft

Welche Methoden bei der Kundengewinnung setzt die Konkurrenz ein? Die InVV-Studie gibt Auskunft

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Das Zahlenwerk über die Branche der unabhängigen Vermögensverwalter war bisher nicht wirklich üppig. Das ändert die jüngste Studie des Instituts für Vermögensverwaltung (InVV) der Hochschule Aschaffenburg. An der Befragung nahmen 138 Vermögensverwalter teil.

Was fanden die Studienautoren über die Kundenstruktur heraus?

Zunächst einmal, dass im Schnitt jeder Vermögensverwalter 350 Kunden betreut. Da einige große Vermögensverwalter (VV) den Durchschnitt verzerren, lohnt ein Blick auf den Median. Der liegt bei 158.

Unterschieden hat man bei der Befragung zwischen Vermögensverwaltern, die weniger oder mehr als 100 Millionen Euro Assets under Management (AuM) haben (siehe untenstehende Grafik). Die Größeren betreuen 589 Kunden im Schnitt (aritmetisches Mittel), Kleinere 209 Kunden.



Bei beiden VV-Gruppen verhält sich die Verteilung der Kunden auf Einzelmandate und solche aus dem Fondsgeschäft ähnlich. Vier Fünftel sind Einzelmandate, der Rest kommt aus dem Fondsgeschäft.



Optimistisch sind viele Vermögensverwalter, wenn es um die künftige Kundengewinnung geht. Insgesamt 91 Prozent aller Befragten gehen von einem Anstieg der Kundenzahlen, leicht oder stark, aus.



Erfreulich hat sich im ersten Halbjahr 2014 für viele Vermögensverwalter das verwaltete Kundenvermögen entwickelt. Bei 87,6 Prozent der Befragten wuchsen die AuM. Bei knapp ein Drittel stiegen die betreuten Kundengelder sogar um mehr als 10 Prozent an.