Studie des Bundesfinanzministeriums Deutscher Fintech-Markt vor enormem Wachstum

Die Studie des Bundesfinanzministeriums hält für digitalen Vermögensverwalter in Deutschland bis 2030 ein Marktvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro für möglich

Die Studie des Bundesfinanzministeriums hält für digitalen Vermögensverwalter in Deutschland bis 2030 ein Marktvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro für möglich

Das Thema Fintech ist zwar in aller Munde, setzt man aktuelle Zahlen jedoch ins Verhältnis zum gesamten Finanzmarkt, ergibt sich ein noch geringer Marktanteil. So betrug das Gesamtmarktvolumen der in Deutschland tätigen Fintechs im Segment Vermögensverwaltung im Jahr 2015 rund 1,4 Milliarden Euro. Das zeigt die Studie „Fintech-Markt in Deutschland“, die das Bundesministerium der Finanzen in Auftrag gegeben hat.

Interessant ist der Blick auf vermögensverwaltende Start-ups. Dazu zählen zum Beispiel Wikifolio oder Ayondo im Bereich Social Trading, Robo Advisor wie Vaamo oder Fintego sowie auf Anlage und Banking spezialisierte Fintechs. Zu letztgenannten gehören Anbieter von online-basierten Vermögensverwaltern mit voll- oder teilautomatisierten Prozessen und aktiver Anlageberatung.

Dazu zählen auch Einlagenvermittler wie beispielsweise Weltsparen und Angebote klassischer Bankprodukte wie Girokonten, aber eben technologiegetrieben und ohne Filialnetz. Laut Studie steigt das Marktvolumen der Start-ups in der Vermögensverwaltung in den kommenden 20 Jahren im günstigsten Fall auf 600 Milliarden Euro, im Basisszenario immerhin noch auf 105 Milliarden Euro. Die Datenerhebung bezieht sich auf alle Kundensegmente.

Zum Vergleich: Dem jüngsten Report der Unternehmensberatung Zeb zufolge halten in Deutschland Private-Banking-Kunden ein Gesamtvermögen von 3,4 Billionen Euro über alle Anlageklassen.

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Die vollständige Studie gibt es hier als pdf.