Studie des BAI Kreditfonds helfen dem deutschen Mittelstand

Der Bundesverband Alternative Investments (BAI) hat in dieser Woche die 112 Seiten starke Studie „Unternehmenskreditfinanzierungen durch Nicht-Banken in Deutschland“ vorgestellt.  | © BAI

Der Bundesverband Alternative Investments (BAI) hat in dieser Woche die 112 Seiten starke Studie „Unternehmenskreditfinanzierungen durch Nicht-Banken in Deutschland“ vorgestellt. Foto: BAI

Der Bundesverband Alternative Investments (BAI) hat in dieser Woche die 112 Seiten starke Studie „Unternehmenskreditfinanzierungen durch Nicht-Banken in Deutschland“ vorgestellt. Dabei handelt es sich laut dem Verband um die erste Studie über den Kreditfondsmarkt in Deutschland, die die Sichtweisen der drei relevanten Marktakteure Unternehmen, Kreditfonds und institutionelle Investoren gesamtheitlich darstellt.

Die Autoren der Kreditfondsstudie geben zunächst einen Überblick über die Entwicklung der Märkte für Privatkapital. Sie greifen dabei auf Zahlen des Datenanbieters Preqin zurück. Demnach belief sich das verwaltete Vermögen der Alternative-Investments-Branche im Jahre 2017 weltweit auf rund 8,4 Billionen US-Dollar. Davon waren rund 3,5 Billionen US-Dollar in Hedgefonds investiert. Die restlichen 4,9 Billionen US-Dollar verteilten sich auf die fünf Private-Capital-Märkte: Private Equity, Private Debt, Real Estate (Immobilien), Infrastructure (Infrastrukturprojekte) und Natural Resources (Rohstoffe).

Der Markt für Unternehmens-Kreditfonds (Private Debt) liegt weltweit gesehen erst an dritter Stelle, mit einer Größenordnung von rund 638 Milliarden US-Dollar (2017). Der Anteil an den verwalteten Vermögen der Private-Capital-Märkte liegt damit bei rund 13 Prozent.

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Am Markt für privates Kapital dominieren nach wie vor die Eigenkapitalinvestitionen (Private Equity) die verwalteten Vermögen mit einem Volumen von rund 2,8 Billionen US-Dollar. 

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Nach der Finanzkrise konnten die Anbieter das eingeworbene Kapital wieder deutlich steigern.