Umfrage mit 500 institutionellen Investoren Sachwerte bleiben gefragt, das offenbart Chancen für Vermögensverwalter

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„57 Prozent der institutionellen Anleger weltweit haben sich verpflichtet, Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Zugleich hat weniger als die Hälfte Vertrauen in die Maßnahmen, die zur Erfüllung dieser Verpflichtungen im Bereich der Sachwerte erforderlich sind. Es besteht eine große Chance für Vermögensverwalter, Kunden zu beraten und zu zeigen, wie transformativ ihre Investitionen in Sachwerte sein können, um diese Ziele zu erreichen und gleichzeitig positive Ergebnisse für die Sparer zu erzielen“, so Daniel McHugh, Investmentchef (Chief Investment Officer) bei Aviva Investors.

Ein Drittel der institutionellen Anleger mit einer Allokation in Sachwerten halten inzwischen zehn bis 20 Prozent ihres Gesamtportfolios in diesen Anlagen. Trotz einer deutlichen Neubewertung des Marktes in den vergangenen zwölf Monaten bleiben Investitionen in Immobilien mit einem durchschnittlichen Anteil von 27 Prozent innerhalb der Real Assets Portfolios die attraktivste Anlageform für Investoren.

Infrastrukturanleihen mit 11 Prozent und Infrastrukturbeteiligungen mit 14 Prozent machen aktuell einen größeren Anteil an den Real Assets Portfolios aus als in den Vorjahren, während Immobilienanleihen mit 11 Prozent sowie Immobilien mit sehr langen Mietverträgen mit 12 Prozent seit 2022 ebenfalls gestiegen sind.

51 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Fähigkeit von Sachwerten, langfristige Erträge zu liefern, in den nächsten zwei Jahren immer wichtiger werden wird.  Ein mutmaßlicher Grund für diese Einschätzung sind die erwarteten niedrigeren Zinssätze und damit einhergehend geringere Erträge aus festverzinslichen Portfolios.

Hohe Zinsen bleiben Hauptsorge

„Eine Mehrheit von 64 Prozent der Befragten sehen in der Diversifizierung einen Hauptgrund für die Allokation in Sachwerte, während 60 Prozent sie als treibende Kraft für die nächsten zwei Jahre sehen“, so McHugh. Er ergänzt: „Wir sind zudem der Meinung, dass die Erfolgsbilanz von Sachwerten bei der Erzielung langfristiger, inflationsgebundener Erträge ebenfalls sehr bedeutend ist – vor allem angesichts des heutigen Marktumfelds und dem dominanten Thema des Jahres: der ‚Flucht ins Bargeld‘“.

 

Die Tatsache, dass 64 Prozent der institutionellen Anleger weltweit planen, ihre Allokation in Sachwerten in den nächsten zwei Jahren zu erhöhen, weist auf einen wachsenden Konsens hin: Vermögenswerte können zu attraktiven Bewertungen erworben werden, was speziell für diejenigen relevant ist, die Kapital zu veranlagen haben und langfristig denken.“

 

An anderer Stelle nannten 60 Prozent der globalen Institutionen höhere Zinsen als Hauptsorge, noch vor der globalen Rezession (51 Prozent) und Liquiditätsrisiken (34 Prozent). Wie bei anderen Themen gibt es jedoch auch hier regionale Unterschiede: Ein höherer Anteil der nordamerikanischen Anleger (47 Prozent) macht sich mehr Sorgen um die Liquidität, während die Anleger in anderen Regionen eher das politische Risiko (Europa) oder die Marktvolatilität (APAC) als größere Bedrohung nennen.

Hier können Sie sich die ganze Studie herunterladen

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