Ranking Stiftungen nach Bundesländern: Der Unterschied ist gewaltig

Collage mit Stadtansicht von Berlin, Dresden, Frankfurt, Hamburg und Heidelberg

Collage: Stiftungen nach deutschen Bundesländern Bildquelle: Collage: Joscha Thieringer, Bilder: Berlin: IMAGO / Dirk Sattler; Dresden: IMAGO / Andreas Franke; Frankfurt: IMAGO / greatif; Hamburg: IMAGO / Christian Ohde; Heidelberg: IMAGO / Depositphotos

Platz 16: Mecklenburg-Vorpommern: Stiftungsdichte 12,9

Schweriner Schloss auf einer Insel im Schweriner See – Stiftungsdichte Mecklenburg-Vorpommern, Platz 16 im Bundesvergleich

Mecklenburg-Vorpommern belegt Platz 16 bei der Stiftungsdichte – mit 12,9 Stiftungen je 100.000 Einwohner das Schlusslicht im Bundesvergleich. © IMAGO / Chris Emil Janßen

  • Stiftungsdichte: 12,9 Stiftungen pro 100.000 Einwohner
  • Stiftungsbestand: 203
  • Anteil an allen Stiftungen in Deutschland: 0,7 Prozent
  • Neugründungen 2025: 12
  • Wachstum 2025: 6,3 Prozent

Mit 12,9 Stiftungen je 100.000 Einwohner bildet Mecklenburg-Vorpommern das Schlusslicht im Bundesvergleich – allerdings mit bemerkenswerter Dynamik. Das prozentuale Wachstum von 6,3 Prozent liegt deutlich über dem Bundesschnitt von 2,8 Prozent. Die Basis ist klein, der Aufholprozess hat begonnen. Keine Stadt aus Mecklenburg-Vorpommern taucht in den Top 50 der stiftungsdichtesten Großstädte auf.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen seine aktuellen Jahreszahlen veröffentlicht: 895 neue Stiftungen wurden 2025 gegründet, der Gesamtbestand wächst auf 27.082. Das Interesse am Stiften ist ungebrochen – aber die Verteilung über Deutschland ist alles andere als gleichmäßig.

Wir haben alle 16 Bundesländer nach Stiftungsdichte aufgeschlüsselt: also nach der Anzahl rechtsfähiger Stiftungen bürgerlichen Rechts je 100.000 Einwohner. Diese Kennzahl zeigt, wie dicht der Stiftungsmarkt wirklich ist – unabhängig von der Bevölkerungsgröße eines Landes.

Das Ergebnis überrascht: Der Faktor zwischen Schlusslicht und Spitzenreiter beträgt mehr als sechs.

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