Stephan Schneider ist seit 1. August 2026 Direktor für Großkunden (Director Wholesale Distribution) bei Edmond de Rothschild Asset Management (AM), wie er gegenüber dem private banking magazin sagt. Schneider leitete zuvor den Vertrieb von der Lampe Asset Management (Lampe AM). Er betreute bei der Tochter der Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe (HAL) institutionelle und Großkunden. Schneider kommunizierte bereits im Juni 2026 seinen Weggang von der fusionierten Bank Hauck Aufhäuser Lampe (HAL) mit ABN Amro.
Schneider arbeitet weiterhin am Standort Frankfurt. Er berichtet an Dominik Kremer, den Leiter des Vertriebs für Deutschland und Österreich. Schneider soll das Drittkundengeschäft bei Edmond de Rothschild ausbauen und Vertriebspartner, wie Haftungsdächer und Regionalbanken binden. Er freue sich, die aktiven quantitativen Strategien, Kernprodukte wie den Big Data Fund, die Fixed-Income-Produkte als auch Private-Markets-Strategien für Intermediäre zugänglich zu machen. „Vertriebspartner in einem umkämpften Markt zu gewinnen, ist eine Herausforderung“, sagt Schneider.
„Stephan Schneider verfügt über ein gutes Netzwerk von institutionellen und Wholesale-Kunden“, sagt Kremer. 2023 startete er bei Lampe Asset Management als Abteilungsdirektor (Vice President) für den institutionellen Vertrieb. Zu seinen Kunden zählten Pensionskassen, Versorgungswerke, Versicherer und Unternehmen.
Für Lampe AM baute er zusätzlich Kooperationspartnerschaften mit Vertriebspartnern und Haftungsdächern wie unter anderem mit NFS Netfonds auf. Vor seiner Zeit bei Lampe AM war Schneider im institutionellen Vertrieb bei dem Finanzdienstleister MSCI in Frankfurt beschäftigt.
ABN Amro kaufte Hauck Aufhäuser Lampe im Juni 2026
Am 30. Juni 2026 vollzog die ABN Amro den Kauf von HAL. Die neue Marke Bethmann HAL soll die Vermögensverwaltung und das Geschäft mit mittelständischen Unternehmern übernehmen. Unter ABN Amro laufen das Firmenkunden- und Kapitalmarktgeschäft sowie das Asset Servicing.
Im Zuge der Fusion musste Vorstandsvorsitzender der HAL, Michael Bentlage, seine Position an Hans Hanegraaf abgeben, der die gesamte Konzernverantwortung übernahm. Auch Holger Sepp, Vorstand Asset Servicing, und Risikovorstand Gordan Torbica, Chief Risk, Technology & Operations Officer, verließen die Bank im Juni.