DWS-Chef Stefan Hoops rückt in den Vorstand der Deutschen Bank auf

DWS-Chef Stefan Hoops

DWS-Chef Stefan Hoops Bildquelle: Piotr Banczerowski

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat beschlossen, DWS-Chef Stefan Hoops mit Wirkung zum 1. Mai zusätzlich in den Vorstand der Muttergesellschaft zu berufen. Hoops übernimmt dort die Verantwortung für das Segment Asset Management und bleibt gleichzeitig CEO der DWS. Die Berufung steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden.

Bislang war das Segment Asset Management im Deutschen-Bank-Vorstand von James von Moltke vertreten, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden. Dessen Zuständigkeit geht nun auf Hoops über. Die DWS bleibt dabei eine separat börsennotierte Gesellschaft mit eigener Strategie, eigenem Management und eigener Governance.

Oliver Behrens, Vorsitzender des Aufsichtsrats der DWS, kommentiert die Entscheidung so: „Sie ist ein starkes Signal für die Bedeutung der DWS für die Wachstumsstrategie der Deutschen Bank."

 

Von Moltke seinerseits erklärt: „Das starke Führungsteam der DWS hat mit Unterstützung des Aufsichtsrats wesentliche Schritte unternommen, um das Unternehmen für profitables Wachstum zu positionieren."

Der Wachstumspfad der DWS bleibt

Die Berufung knüpft an Ankündigungen an, die die Deutsche Bank auf ihrem Investorentag im November 2025 sowie im Rahmen der DWS-Jahresergebnisse im Januar 2026 gemacht hatte. Beide Häuser hatten angekündigt, Konzernressourcen gezielter für profitables Wachstum nutzen zu wollen.

Als konkrete Felder werden in der dazugehörigen Pressemitteilungen unter anderem zwei Stoßrichtungen genannt: erstens die Positionierung als führender Anbieter von Vorsorgelösungen im Zuge einer Reform des deutschen Rentensystems; zweitens die Rolle als „Gateway to Europe" für internationale Investoren.

An den mittelfristigen Zielen der DWS ändert sich durch die neue Konstruktion nichts. Hoops bleibt dem Wachstumsplan verpflichtet: ein jährliches Wachstum des Ergebnisses je Aktie von 10 bis 15 Prozent sowie eine Cost-Income-Ratio von unter 55 Prozent bis 2027.

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