Fokus auf Nachhaltigkeit State Street legt zwei Anleihe-ETFs auf

Kohlekraftwerk neben Windkraftanlagen im Ruhrgebiet

Kohlekraftwerk neben Windkraftanlagen im Ruhrgebiet: Unternehmen, die in der Kohleförderung tätig sind, sollen nicht ins Portfolio der neuen State-Street-ETFs. Foto: imago images / Jochen Tack

Mit dem SPDR Bloomberg SASB Euro Corporate ESG und dem SPDR Bloomberg SASB U.S. Corporate ESG startet das Fondshaus State Street Global Advisors zwei neue Anleihe-ETFs. Die Rentenfonds sollen Zugang zu europäischen und US-amerikanischen Unternehmensanleihen mit Investment Grade bieten.

Die ETFs bilden die Indizes Bloomberg SASB Euro Corporate und U.S. Corporate ESG Ex-Controversies Select ab, die einen sogenannten Best-in-Class-Ansatz verfolgen. Sie orientieren sich am Universum der breiten Bloomberg-Barclays-Corporate-Indizes und verfolgen ein ähnliches Risiko-Rendite-Profil. Ausgeschlossen sind aber Waffenhersteller, Tabakunternehmen und Kohleproduzenten. Mit Auswahl und Gewichtung der Wertpapiere soll eine möglichst hohe ESG-Wertung erreicht werden, heißt es. Die jährliche Gesamtkostenquote der ETFs liegt jeweils bei 0,15 Prozent.