Standartisierte Maßschneiderei Im Spagat zwischen persönlicher Beratung und skalierbarer Dienstleistung

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Prozesse – einheitliche Methoden

Individuelle Prozesse sind in den Augen eines strengen COOs ein Gräuel? Nicht, wenn diese auf einheitlichen Methoden beruhen! Hierbei denken wir in drei Dimensionen: Wir nutzen agile Arbeitsmethoden, bedienen uns Design Thinking Tools und steuern alle Vorgänge und Projekte mit JIRA.

Dabei verfolgen wir den Anspruch, repetitive Prozesse zu automatisieren. Um einige Beispiele zu nennen: Der digitale Onboarding-Prozess ist ebenso automatisiert wie die Erstellung individueller Auswertungen und das Meldewesen an die Aufsichtsbehörden. Unser Internes Kontrollsystem (IKS) sorgt im Kollegenkreis zwar nicht für Begeisterung, ist aber als wichtiger Bestandteil in der Erstellung hochwertiger Ergebnisse akzeptiert. 4-Augen-Checks, regelmäßige Prüfpläne, Dry Runs vor wichtigen Terminen und Konsistenzchecks bilden das Rückgrat für eine niedrige Fehlerquote.

Die Dimensionen Agilität, Automatisierung und IKS erlauben uns eine gezielte Ausgestaltung von Prozessen. Insbesondere mit unseren klassischen Family-Office-Mandanten arbeiten wir sehr individuell zusammen. Ähnliches gilt – wenn auch pointierter – für solche, die Teillösungen in Anspruch nehmen. Demgegenüber stehen Mandanten, die ein diversifiziertes Portfolio nachfragen. Hier ist der Standardisierungsgrad typischerweise am höchsten.

Menschen und Prozesse

Menschen, die für uns arbeiten, zeichnen sich durch drei wesentliche Persönlichkeitsmerkmale aus:

NEUGIERDE – Stete Weiterentwicklung in allen relevanten Aspekten (sowohl fachlich als auch persönlich) ist ein Muss. Wer keine Freude an neuen Themen hat, wem diffuse Arbeitspakete „unheimlich“ sind, wer keinen Spaß an der Lösung komplexer Sachverhalte hat, der hat es in unserer Organisation eher schwer.

TEAMGEIST – Unser Geschäft erfordert eine Reihe unterschiedlicher Fähigkeiten und Spezialkenntnisse. Um Probleme zu lösen, ist häufig mehr als eine Person gefragt. Die Fähigkeit, in Teams zu arbeiten, ist daher essenziell.

DISZIPLIN – Getting things done! Ergebnisobjekte klar definieren und verschriftlichen, Arbeitspakete schnüren, tracken und sauber abarbeiten. Diese Abfolge ist wie der Herzschlag unserer Organisation. Nicht jede Primärpersönlichkeit ist dafür geschaffen – aber wer daran Freude hat, findet bei uns großen Gestaltungsspielraum.

Noch vor vier Jahren bestand unser Team aus 25 Mitarbeitenden. Heute hat sich diese Zahl verdreifacht. Dementsprechend durfte ich sehr viele Bewerbungsgespräche führen. Eine Eigenschaft, auf die ich dabei achte, ist ein schneller Prozessor – also die kognitive Fähigkeit, Probleme zu analysieren, in Lösungen herunterzubrechen und jeden Tag daraus zu lernen. Diese ist aus meiner Sicht erheblich wertvoller als ein Höchstmaß an akkumuliertem Wissen. Eine volle Festplatte verleitet zu Bequemlichkeit. Und dies ist nicht ungefährlich.

Kontora ist seit Gründung 2006 in einem steten Veränderungsprozess. Nur durch permanente Transformation können wir unsere Ergebnisse auf höchstem Niveau halten. Mandanten und deren Anforderungen verändern sich, Märkte sind volatil und Technologien breiten sich in allen Facetten der Gesellschaft immer weiter aus. Wir sehen dies nicht als Problem, sondern als Chance. Mit einem maßgeschneiderten Angebot und der dazu passenden Plattform aus Systemen, Prozessen und Menschen freuen wir uns auf alles, was die Zukunft bring.


Über den Autor:

Florian Hoffmann lebt und arbeitet mitten in Hamburg. Nach Stationen bei der ehemaligen HSH Nordbank und der Unternehmensberatung zeb hat er 2018 seinen Traumjob gefunden. Als Geschäftsführer des Kontora Family Office verantwortet er Operations, Finance und Risikomanagement und bezeichnet sich als „non glamourous but important part of the business".

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