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Perspektiven in Private Markets – der Podcast von Cambridge Associates Staffel 2 Folge 04: „Private Equity muss wieder anfangen zu liefern“

Staffel 2 Folge 04: „Private Equity muss wieder anfangen zu liefern“

Bildquelle: Cambridge Associates

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„Wir benchmarken unser Private Equity Portfolio gegen die Public Markets – und da haben wir über die letzten Jahre schon gesehen, dass die deutliche Outperformance zusammengeschmolzen ist", sagt Verena Kempe. 

Was sie hier diplomatisch formuliert, ist ein Weckruf für die gesamte Branche: Die Zeiten, in denen Private Equity automatisch bessere Renditen lieferte, sind vorbei. 

Der 25-Milliarden-Euro-Realitätscheck 

Als Leiterin des Investment Management beim KENFO – dem Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung – hat Kempe einen einzigartigen Blickwinkel. Während andere Investoren in Quartalen denken, plant sie für Jahrzehnte. Seit 2019 baut der KENFO seine Private-Markets-Allokation auf, mittlerweile sind 3,5 Milliarden Euro der geplanten sieben Milliarden Euro investiert. 

Die Strategie ist bewusst fokussiert: Statt Über-Diversifikation setzt Kempe auf intensive Manager-Beziehungen – auch weil das Risikomanagement in Private Markets pure Handarbeit ist: „Das ist wirklich eine echte Fundamentalanalyse. Man muss Asset by Asset, Fonds für Fonds analysieren". 

Beim KENFO nutze sie dafür ein ausgeklügeltes Benchmarking-System: Public Market Equivalent für den Rendite-Vergleich, kombiniert mit den „berühmten drei Kennzahlen" IRR, TVPI und DPI. Nur so lasse sich erkennen, ob Private Equity noch die Illiquiditätsprämie rechtfertigt. 

Infrastruktur hält, was sie verspricht – Private Credit wird spannend 

Während Private Equity kämpft, zeigt sich Kempe bei anderen Anlageklassen optimistischer. Infrastruktur habe „definitiv gehalten, was sie versprochen hat", auch wenn die Bewertungen mittlerweile herausfordernd seien. 

Bei Private Credit sieht sie strukturelle Unterschiede zwischen den USA und Europa, wo die Institutionalisierung „erst in den letzten zehn Jahren” erfolgte. Also deutlich später als in den USA. 

Ihr Fazit nach fast zwei Jahrzehnten im Geschäft: Private Markets gehören in jedes institutionelle Portfolio – aber nur mit dem nötigen Know-how. „Man muss wissen, in was man investiert." 

Eine Mahnung, die angesichts der aktuellen Marktlage wichtiger denn je erscheint. 

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