"Wir sind so bullish auf Deutschland wie seit 20 Jahren nicht mehr" – dieses Zitat von US-Investoren auf der Superreturn-Konferenz hat Susanne Bregy beeindruckt. Die Geschäftsführerin der Bundesinitiative Impact Investing weiß: Was vor Jahren als philanthropische Spielwiese begann, ist heute zum Milliardenmarkt aufgewachsen. 75 Prozent der globalen Impact-Investoren erwirtschaften Marktrenditen – von Renditeverzicht ist kaum noch die Rede.
Der entscheidende Unterschied zu ESG? "Bei uns geht es sehr stark um die Finanzierung der realwirtschaftlichen positiven Veränderung", erklärt Bregy. Während ESG-Strategien oft im Sekundärmarkt verhaftet bleiben – Investor A verkauft an Investor B –, fließt bei Impact Investments das Kapital direkt dorthin, wo es Wirkung entfaltet: in Windparks, soziale Infrastruktur, Transformationsprojekte.
Von der Nische zum Mainstream
Europa dominiert mit 53 Prozent den globalen Markt, und Deutschland entwickelt sich zum Hotspot. Kein Wunder: Energiewende, Mobilitätswende, nachhaltige Immobilien – die Transformationsfinanzierung braucht privates Kapital. "Das Kapital sollte nicht das Problem sein, sondern die guten Deals zu finden", formuliert Bregy das Ziel – gerade weil die Transformation in Bereichen wie Energie, Mobilität und Immobilien vielerorts langsamer voranschreitet als erwartet.
Die praktischen Herausforderungen kommen im Podcast nicht zu kurz:
· Wie misst man Impact pragmatisch?
· Welche Rolle spielt die SFDR-Regulierung?
· Und warum setzen immer mehr institutionelle Investoren auf thematische Portfolios in Bereichen wie Wasser, Biodiversität oder Carbon Credits?
Bregy liefert Antworten aus über 20 Jahren Praxiserfahrung und zeigt, warum Impact Investing gerade jetzt den Sprung von der Nische in den Mainstream schafft.
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
Bundesinitiative Impact Investing
Cambridge Associates Impact Investing
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