Stadtsparkasse Düsseldorf Verwaltungsrat einigt sich im Streit um Ausschüttung

Sparkassen-Logo: Im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse Düsseldorf ist es diesmal zu einer zügigen Einigung gekommen über die Höhe der Ausschüttung an die Stadt. | © Getty Images

Sparkassen-Logo: Im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse Düsseldorf ist es diesmal zu einer zügigen Einigung gekommen über die Höhe der Ausschüttung an die Stadt. Foto: Getty Images

Im erneuten Streit um den Jahresabschluss 2017 der Stadtsparkasse Düsseldorf ist zu einer Einigung im Verwaltungsrat gekommen. Mitglieder des Gremiums mit Düsseldorf-Oberbürgermeister Thomas Geisel an der Spitze und Vorstand des Instituts haben in einer Abstimmung festgelegt, dass die Sparkasse für das vergangene Geschäftsjahr 13,6 Millionen Euro an die Stadt weiterreichen wird, wie verschieden Medien berichten. Der Abschluss wurde einstimmig beschlossen. Die jüngste Sitzung fand unter Anwesenheit mehrerer Vertreter der Bankenaufsicht statt, berichtet die „Rheinische Post“.

Vor rund zwei Monaten hatte OB Geisel noch seinen Unmut darüber geäußert, wie die Stadtsparkasse ihre Bilanz aufstellt. Die Höhe des Gewinns bestimmt nämlich die Summe, die das Institut an die Stadt ausschüttet. Der Vorstand der Stadtsparkasse will für 2017 hohe Rückstellungen bilden, um Beträge für notwendige Umbauten an der Zentrale und schlechtere Zeiten zurückzulegen.

Ende 2016 hatte der Machtkampf um diesen Punkt noch zum Abgang des damaligen Vorstandsvorsitzenden Arndt Hallmann geführt. In der Neuauflage 2018 sieht es nun nach einem versöhnlichen Ausgang aus: Ein Sprecher der Bank bestätigte gegenüber dem „Handelsblatt“, dass die Summe an die Stadt fließen und dies als Empfehlung an den Stadtrat gehen soll.