Spezialfondsmarkt-Studie von Telos Institutionelle Anleger nutzen zunehmend ausländische Asset Manager

Telos-Studie: Seit 2001 befragt das Analysehaus zu Beginn eines Kalenderjahres deutsche institutionelle Investoren zu ihrer Kapitalanlage. | © Telos

Telos-Studie: Seit 2001 befragt das Analysehaus zu Beginn eines Kalenderjahres deutsche institutionelle Investoren zu ihrer Kapitalanlage. Foto: Telos

Institutionelle Anleger in Deutschland vertrauen ihre Gelder zunehmend ausländischen Asset Managern an. Das zeigt die aktuelle Spezialfondsmarkt-Studie der Wiesbadener Rating-Agentur Telos. Entfielen 2016 noch nur knapp ein Drittel des Geschäfts mit deutschen Institutionellen auf Asset Manager aus dem Ausland, haben diese ihren Marktanteil inzwischen auf fast 50 Prozent erhöht.


Ein gewichtiger Grund für diese Entwicklung dürften die Management-Gebühren sein, die sich Telos zufolge zunehmend als Dreh- und Angelpunkt bei der Vergabe von Spezialfondsmandaten herauskristallisieren: Entgegen der gängigen Markteinschätzung, wonach ausländische Asset Manager deutlich teurer seien als deutsche Anbieter, hat die Konkurrenz aus dem Ausland ihre Preise mittlerweile an das niedrigere Niveau hierzulande angeglichen.


Im Hinblick auf die Allokation geht der Anteil traditioneller Anlagen wie Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Pfandbriefe bei institutionellen Anlegern zurück, während der Anteil an alternativen Investments wie Immobilien, Infrastruktur oder Private Debt weiter zunimmt.