Spezialfonds von Habona Invest Sparkassen investieren in Nahversorgungszentren

Logo einer Sparkasse in Waldshut: Sparkassen können sich mit einem neuen Fonds an Nahversorgungszentren beteiligen.

Logo einer Sparkasse in Waldshut: Sparkassen können sich mit einem neuen Fonds an Nahversorgungszentren beteiligen. Foto: imago images / Geisser

Der Asset Manager und Fondsinitiator Habona Invest steigt gemeinsam mit der Dekabank tiefer in das Geschäft mit institutionellen Anlegern ein. Neben Publikumsfonds bietet das Unternehmen aus Frankfurt am Main nun erstmals einen offenen Immobilienspezialfonds an. Zielgruppe des Fonds sind Sparkassen.

Die Manager des Fonds mit dem Namen „Habona Deutsche Nahversorger (Inst.)“ investieren in Gewerbeimmobilien, die nicht vom Boom des Online-Handels betroffen sind. Dabei geht es vor allem um wohnortnahe Nahversorgungszentren mit Lebensmitteleinzelhändlern. Das Interesse von Habona richtet sich insbesondere auf Gewerbeimmobilien mit bonitätsstarken Hauptmietern aus dem Lebensmitteleinzelhandel. 

Habona will den Fonds perspektivisch mit Nahversorgungsimmobilien im Wert von 350 Millionen Euro bestücken. Auf der Suche nach passenden Objekten wollen die Frankfurter nicht kleckern, sondern klotzen. Geplant seien überwiegend „großvolumige Portfolio-Ankäufe“.

Die für die Platzierung des Eigenkapitals verantwortliche Deka hat für die Fondsanteile bereits Anleger gefunden. Das Kapital sei vollständig eingeworben, erläutert Habona. Die Fondsanteile sind nicht frei handelbar.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Hansainvest tritt bei dem neuen Fonds als Service-KVG auf. Als Verwahrstelle fungiert Hauck & Aufhäuser. Habona Invest will wesentliche Bereiche des Fonds-, Asset- und Transaktionsmanagements selbst übernehmen. Erste Immobilienkäufe seien für das erste Halbjahr 2020 geplant.