Spätzyklisches Konjunkturumfeld Nordea AM startet Infrastruktur-Fonds

Fondsmanager Jeremy Anagnos von CBRE Clarion Securities.  | © Nordea AM

Fondsmanager Jeremy Anagnos von CBRE Clarion Securities. Foto: Nordea AM

Nordea Asset Management (NAM) reagiert mit einem neuen Produkt auf das Ende des Konjunkturzyklus: Der jüngst aufgelegte und von CBRE Clarion Securities verwaltete Nordea 1 – Global Listed Infrastructure Fonds soll vom steigenden Infrastruktur-Bedarf profitieren, der laufende Investitionen für Modernisierungen und Ausbau nötig macht. Zusätzliche Renditen verspricht sich das Fondsmanagement durch den langfristigen Trend zu nachhaltiger Projektentwicklung, der stark von Infrastrukturinvestitionen abhängt.

Fondsmanager Jeremy Anagnos legt weltweit an und investiert mindestens drei Viertel des Gesamtvermögens in aktienähnliche Wertpapiere von Infrastrukturunternehmen, die an einem geregelten Markt notiert sind beziehungsweise gehandelt werden.

Als Infrastrukturunternehmen gelten dabei Unternehmen, die einen Großteil ihrer Umsätze oder Gewinne aus dem Besitz, der Verwaltung, der Entwicklung oder dem Betrieb von Infrastruktureinrichtungen wie Transportmitteln, Versorgungseinrichtungen, Energieressourcen und Kommunikationsanlagen erwirtschaften oder sich mit dem Großteil ihres Vermögens in diesen Bereichen engagieren.

Anagnos darf bis zu 10 Prozent des Gesamtvermögens in chinesischen A-Aktien über Stock Connect anlegen. Der Fondsmanager wird durch Anlagen und/oder Barmittel neben der Basiswährung in anderen Währungen engagiert sein. Falls nötig, kann er auch auf Derivate zurückgreifen.

„Cashflows und Dividenden profitieren von einem vertraglich getriebenen, inflationsgebundenen Umsatzwachstum, das eine langfristige Absicherung gegen Inflation und steigende Zinssätze bieten kann“, so Anagnos.