Freunde fürs Depot So steht es um Deutschlands Depotbanken für Vermögensverwalter

Donner & Reuschel in Hamburg: Die Bank arbeitet mit Vermögensverwaltern gerne zusammen – allerdings vor allem im Verwahrstellengeschäft.

Donner & Reuschel in Hamburg: Die Bank arbeitet mit Vermögensverwaltern gerne zusammen – allerdings vor allem im Verwahrstellengeschäft. Bildquelle: Imago Images / Dreamstime

Bereits 2023 trudelte bei einigen unabhängigen Vermögensverwaltern ein Brief ein. Absender: Donner & Reuschel. Darin informierte die Privatbank einige bisherige Kunden, dass sie künftig ehemalige Kunden sind. Denn im Geschäft mit den externen Vermögensverwaltern hat Donner & Reuschel aufgeräumt. Der Fokus liegt nun auf dem Verwahrstellengeschäft, wo Donner & Reuschel Vermögen in Fondsform für die Vermögensverwalter verwahrt. Eine nur noch kleine Rolle spielt dagegen das „echte“ Depotbankengeschäft, in dem die Privatbank für die Kunden der Vermögensverwalter und damit die diskretionären Mandate ein individuelles Depot führt. Schließlich brauchen Vermögensverwalter mit einer Bafin-Lizenz für die Finanzportfolioverwaltung eine Depotbank – eine Banklizenz haben die Wertpapierinstitute ja eben nicht.

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