Von Valida Vorsorge Management Siemens Österreich wechselt zur VBV-Pensionskasse

Die Vorstände der VBV Pensionskasse, Gernot Heschl (l.) und Günther Schiendl

Die Vorstände der VBV Pensionskasse, Gernot Heschl (l.) und Günther Schiendl: Die VBV verwaltet nun rund 8,5 Milliarden Euro Foto: VBV-Pensionskasse

Siemens in Österreich wechselt mit ihrer Betriebspension zur VBV-Pensionskasse. Der Wechsel erfolgt Anfang des Jahres 2022. Darüber informiert VBV, Österreichs größte Pensionskasse, gemessen am verwalteten Vermögen, per Aussendung.

„Wir freuen uns über diesen bedeutenden Neukunden und das von Siemens uns gegenüber zum Ausdruck gebrachte Vertrauen“, sagt Gernot Heschl, Vorstandsvorsitzender der VBV-Pensionskasse. Der Wechsel bringt der VBV-Pensionskasse rund 16.000 neue Pensions-Berechtigte. Insgesamt wird das von der VBV verwaltete Vermögen damit von rund 7,93 Milliarden Euro zum Jahresende 2020 auf nun 8,5 Milliarden Euro anwachsen. 

„Die VBV-Pensionskasse hat uns im Zuge des Auswahlprozesses hohe Kompetenz und Professionalität vermittelt. Wir sind daher vom Mehrwert des bevorstehenden Pensionskassenwechsels überzeugt und freuen uns über eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, sagt Wolfgang Wrumnig, Finanzvorstand von Siemens Österreich zum Wechsel. Die Balance zwischen Renditeerzielung und Risikomanagement sowie die starke Berücksichtigung von Kriterien im Bereich Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung (ESG-Kriterien) im Veranlagungsprozess waren laut VBV letztendlich ausschlaggebend für den Zuschlag.

Siemens Österreich hat im Jahr 2012 die Siemens Pensionskasse an die Valida veräußert und damit die Verwaltung der Betriebspensionen ausgelagert. Nun wird zur VBV PK gewechselt und Assets in Höhe von rund einer halben Milliarde Euro bewegt.