32 aus Deutschland, 26 aus der Schweiz und zwei aus Österreich. Die GAC hat – zunächst außerhalb des Versicherungsbereiches – mehr als 300 institutionelle Einrichtungen aus den Bereichen Pensionskassen, Corporates, Versorgungswerke, kommunale und kirchliche Versorgungseinrichtungen, Pensionsfonds, Bistümer, Stiftungen und SGB-Investoren sowie mehr als 100 Sparkassen und Genossenschaftsbanken (Depot A) mit jeweils einem Anlagevolumen von mindestens einer Milliarde Euro identifiziert. Die Aufstellung der größten institutionellen Investoren im DACH-Raum fasst – soweit möglich – Kapitalsammelstellen zusammen, die über identische Entscheidungsstrukturen für die Kapitalanlage verfügen.
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32 aus Deutschland, 26 aus der Schweiz und zwei aus Österreich. Die GAC hat – zunächst außerhalb des Versicherungsbereiches – mehr als 300 institutionelle Einrichtungen aus den Bereichen Pensionskassen, Corporates, Versorgungswerke, kommunale und kirchliche Versorgungseinrichtungen, Pensionsfonds, Bistümer, Stiftungen und SGB-Investoren sowie mehr als 100 Sparkassen und Genossenschaftsbanken (Depot A) mit jeweils einem Anlagevolumen von mindestens einer Milliarde Euro identifiziert. Die Aufstellung der größten institutionellen Investoren im DACH-Raum fasst – soweit möglich – Kapitalsammelstellen zusammen, die über identische Entscheidungsstrukturen für die Kapitalanlage verfügen.
Überdurchschnittlich entwickelte sich zwischen den GAC-Erhebungen 2022 und 2025 vor allem die Vorsorge der Unternehmen und der Freien Berufe. Am stärksten baute die Volkswagen AG ihr Pensionsvermögen aus – um rund 35 Prozent auf gut 20 Milliarden Euro. Ebenfalls deutlich über dem Schnitt legten die Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands (rund 24 Prozent), der Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung (Kenfo, rund 18 Prozent).
Unter den ärztlichen Versorgungswerken wuchsen die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte (rund 14 Prozent), die Nordrheinische Ärzteversorgung (rund 12 Prozent) und die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (rund 11 Prozent) am kräftigsten; hinzu kommen das Versorgungswerk der Architektenkammer NRW (rund 13 Prozent) und Mercedes-Benz (rund 11 Prozent).
Platz 10
Stiftung Auffangeinrichtung BVG, rund 29 Milliarden Euro
Die Auffangeinrichtung mit Sitz in Zürich ist das gesetzliche Sicherheitsnetz der zweiten Säule in der Schweiz. Die privatrechtliche Stiftung wurde mit Inkrafttreten des Vorsorgegesetzes (BVG) Mitte der 1980er-Jahre von den Dachverbänden der Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Auftrag des Bundes geschaffen. Sie nimmt als einzige Einrichtung jeden anschlusswilligen Arbeitgeber und jede Einzelperson auf, versichert Arbeitslose und verwaltet einen großen Bestand an Freizügigkeitsguthaben – darunter rund 950.000 kontaktlose Konten mit einem Kapital von rund 6 Milliarden Franken, deren Inhaber nicht auffindbar sind. Insgesamt trägt sie nach eigenen Angaben zur Vorsorge von über 1,4 Millionen Menschen bei.
Platz 9
Kirchliche ZVK des Verbandes der Diözesen Deutschlands (KZVK), rund 30 Milliarden Euro
Die KZVK mit Sitz in Köln ist die Zusatzversorgungskasse der katholischen Kirche in Deutschland. Am 30. August 1976 als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet, sorgt sie für die Betriebsrente der Beschäftigten in Bistümern, Gemeinden, Kindergärten, Krankenhäusern und der Caritas; Rechtsträger ist der Verband der Diözesen Deutschlands. Sie betreut nach eigenen Angaben fast 1,5 Millionen Versicherte und rund 244.000 Rentenempfänger bei rund 5.000 beteiligten Arbeitgebern. Die Kapitalanlage verantwortet seit Januar 2025 Christoph Metz.
Platz 8
Migros-Pensionskasse (MPK), rund 32 Milliarden Euro
Die MPK versorgt die Beschäftigten der Migros-Gruppe, des größten privaten Arbeitgebers der Schweiz, der 2025 sein 100-jähriges Bestehen feierte. Die Kasse betreut nach eigenen Angaben rund 75.500 Versicherte, davon rund 29.500 Rentenbeziehende, und wies zum Jahresende 2025 einen Deckungsgrad von rund 136 Prozent aus. Geleitet wird sie von Christoph Ryter. Der Konzernumbau der Migros führte 2025 zu Teilliquidationen, die rund drei Prozent des Vermögens betrafen.
Platz 7
BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes, rund 33 Milliarden Euro
Der BVV in Berlin ist gemessen am verwalteten Vermögen die größte überbetriebliche Pensionskasse Deutschlands und das Versorgungswerk der Finanzbranche. Gegründet 1909 als „Beamtenversicherungsverein des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes“, ist er ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und paritätisch organisiert. Er zählt rund 760 Mitgliedsunternehmen sowie rund 358.000 Versicherte und 132.000 Rentner. Seit 2023 bündelt die Tochter BVV Pension Management das Verwaltungsgeschäft. Im November 2025 vereinbarte der BVV mit der Hamburger Privatbank Berenberg eine strategische Kooperation für eine gemeinsame Plattform in der betrieblichen Altersversorgung.
Platz 6
Asga Pensionskasse, rund 35 Milliarden Euro
Die Asga aus St. Gallen ist die größte unabhängige Gemeinschaftseinrichtung der beruflichen Vorsorge in der Schweiz. 1962 als Selbsthilfeorganisation des Gewerbes gegründet, ist sie bis heute als Genossenschaft organisiert und auf kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert. 2025 überschritt ihre Bilanzsumme erstmals die Marke von 30 Milliarden Franken; der Deckungsgrad lag zum Jahresende bei 118,5 Prozent, die Altersguthaben wurden mit 5,5 Prozent verzinst.
Platz 5
Pensionskasse des Bundes Publica, rund 48 Milliarden Euro
Publica ist die Pensionskasse der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit Sitz in Bern. Die öffentlich-rechtliche Sammeleinrichtung nahm 2003 ihren Betrieb auf und bündelt heute zwölf Vorsorgewerke – vom Bundespersonal über den ETH-Bereich bis zu weiteren Organisationen mit öffentlichem Auftrag.
Sie betreut rund 70.000 versicherte Personen und rund 42.000 Rentenbeziehende. Für 2025 erzielte sie eine Performance von 6,6 Prozent; der konsolidierte Deckungsgrad der offenen Vorsorgewerke lag bei 107,8 Prozent. Neuer Direktor ist seit dem 1. Mai 2026 Emmanuel Vauclair, der auf Doris Bianchi folgte.
Platz 4
BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich, rund 49 Milliarden Euro
Nicht zu verwechseln mit der Nummer eins: Die Zürcher BVK ist nach eigenen Angaben die größte Pensionskasse der Schweiz. Gegründet zum 1. Januar 1926 als Versicherungskasse für das Staatspersonal, ist sie heute eine privatrechtliche Stiftung und seit 2017 schweizweit für Arbeitgeber offen. Sie zählt nach eigenen Angaben rund 146.000 Versicherte und Rentenbeziehende, überwiegend aus Gesundheit, Bildung und Verwaltung. Für 2025 weist sie eine Anlageperformance von 6,2 Prozent und einen Deckungsgrad von rund 114 Prozent aus.
Platz 3
Compenswiss (Ausgleichsfonds AHV/IV/EO), rund 54 Milliarden Euro
Compenswiss verwaltet die Reserven der drei Schweizer Sozialwerke Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), Invalidenversicherung (IV) und Erwerbsersatzordnung (EO). Die öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit Sitz in Genf erhielt 2019 eine eigene Rechtspersönlichkeit; die Wurzeln des AHV-Fonds reichen bis 1948 zurück. Der GAC-Wert entspricht rund 50,6 Milliarden Franken per Ende 2025. Für 2025 erzielte der Fonds eine Nettorendite von 6,34 Prozent, getragen vor allem von Aktien und Gold. Anders als die übrigen Häuser der Spitzengruppe ist Compenswiss keine Pensionskasse, sondern ein staatlicher Reservefonds im Umlagesystem. Seit 2026 bewirtschaftet er die drei Fonds erstmals nach getrennten Anlagestrategien.
Platz 2
Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL), rund 65 Milliarden Euro (Wert aus 2024)
Die VBL ist die größte von rund 30 Zusatzversorgungseinrichtungen für den öffentlichen Dienst in Deutschland. Hervorgegangen aus einer 1929 gegründeten Vorläuferanstalt, sitzt sie seit Anfang der 1950er-Jahre in Karlsruhe und hat die Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts.
Sie organisiert die Betriebsrente für über 4,5 Millionen aktiv Versicherte und rund 1,3 Millionen Rentenberechtigte bei etwa 5.400 beteiligten Arbeitgebern von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungsträgern.
Platz 1
Bayerische Versorgungskammer (BVK), rund 122 Milliarden Euro
Die BVK mit Sitz in München ist nach eigenen Angaben die größte öffentlich-rechtliche Versorgungsgruppe Deutschlands. In ihrer heutigen Form besteht sie seit Januar 1995; die Wurzeln reichen bis 1875 zurück. Sie führt die Geschäfte von zwölf berufsständischen und kommunalen Altersversorgungseinrichtungen mit rund 2,8 Millionen Mitgliedern, Versicherten und Leistungsempfängern – darunter die Bayerische Ärzteversorgung und die Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden.
An der Spitze steht seit Mai 2023 Axel Uttenreuther. Für 2025 weist die BVK nach vorläufigen Zahlen eine Nettoverzinsung von rund 3,4 Prozent aus. Seit Ende 2025 steht sie wegen wirtschaftlicher Herausforderungen bei einzelnen, zwischen 2018 und 2020 getätigten US-Immobilieninvestments in der Kritik; die BVK arbeitet diese nach eigenen Angaben auf und schließt Auswirkungen auf die Versorgungszusagen aus.
Welche Versicherungsunternehmen im DACH-Raum die laut GAC größten Kapitalanlagebestände haben, verraten wir Ihnen in den kommenden zwei Wochen.