Reiche Smartphone-Nutzer meiden Unterhaltungs-Apps Sie wollen nicht spielen

Anstatt Handy-Spiele zu spielen oder Twitter-Nachrichten zu verschicken lesen wohlhabende Smartphone-Nutzer lieber Nachrichten und informieren sich über Finanzmärkte und Reise-Angebote. Das ergab eine Studie des Marktforscher The Luxury Institute, die das Smartphone-Nutzerverhalten von Menschen mit einem jährlichen Einkommen von 150.000 US-Dollar oder mehr untersuchte.

Bei den beliebtesten Anwendungen Facebook und Angry Birds standen die vermögenden iPhone-, Android- oder Blackberry-Nutzer den ärmeren Smartphone-Besitzern in nichts nach: In beiden Gruppen gab es nur wenig Menschen, die diese Apps nicht hatten. Bei anderen kostenpflichtigen Applikationen hingegen zeigten sich die Reichen wesentlich geiziger: Sie luden nur halb so viele Bezahl-Apps wie die Durchschnitts-Nutzer herunter.

Auch mobiles Shopping scheint bei den Wohlhabenden nicht sehr beliebt zu sein: Nur 67 Prozent von ihnen kaufen Waren oder Dienstleistungen über den Smartphone ein. In der Vergleichsgruppe sind es wesentlich mehr.

Ein Grund für die Zurückhaltung der Reichen Smartphone-Nutzer bei Spielen sowie bei Unterhaltungs- und Shopping-Apps könnte auch ihr Alter sein. Nach Angaben der Forscher lagen die Wohlhabenden, die im Schnitt 52 Jahre alt waren, deutlich über dem Durchschnitt.

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