Sechstgrößte britische Bank entsteht Richard Branson verkauft Virgin Money

Sir Richard Branson bei der Ankündigung eines Preisausschreibens von Virgin Money, dessen Gewinner mit Virgin Galactic in den Weltraum fliegen darf.  | © Getty Images

Sir Richard Branson bei der Ankündigung eines Preisausschreibens von Virgin Money, dessen Gewinner mit Virgin Galactic in den Weltraum fliegen darf. Foto: Getty Images

Die Clydesdale and Yorkshire Bank Group (CYBG) übernimmt die britische Bank Virgin Money von Milliardär Richard Branson. Das berichtet der „Guardian“. CYBG zahlt demnach 1,7 Milliarden Pfund und rückt durch den Deal zur sechstgrößten Bank des Vereinigten Königreiches auf. 1500 Jobs sollen gestrichen werden.

Im Zuge der Übernahme verschwinden die Marken Clydesdale Bank und Yorkshire Bank vom Markt, die 70 beziehungsweise 97 Filialen beider Häuser sollen künftig unter dem Namen Virgin Money auftreten. CYBG sprach vom ersten wirklichen heimischen Herausforderer der fünf Großen HSBC, Barclays, Lloyds Banking Group, Royal Bank of Scotland und Santander. Die Übernahme habe das Potential, die britische Bankenlandschaft nachhaltig zu verändern.

Branson hatte Virgin Money 1995 gegründet, durch den Verkauf an CYBG fällt sein Anteil von 35 Prozent auf 13 Prozent. Weil Clydesdale eins der wenigen Institute weltweit ist, das eigene Banknoten herausgibt, wurde im Netz indes bereits über solche mit dem Konterfei Bransons darauf spekuliert. Dies sei aber nicht geplant, so CYBG.