Schwerpunkt Lebensmittel-Einzelhandel Deutsche Investment legt offenen Immobilien-Spezial-AIF auf

Susanne Klaußner ist Geschäftsführerin der Deutsche Investment Retail.

Susanne Klaußner ist Geschäftsführerin der Deutsche Investment Retail. Foto: Deutsche Investment

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Deutsche Investment startet ihren ersten Immobilienfonds in der Anlageklasse Lebensmittel-Einzelhandel. Der „Deutsche Investment – Food Retail I“ ist ein offener Immobilien-Spezial-AIF. Das geplante Investitionsvolumen von 300 Millionen soll bundesweit in nachhaltige und zukunftsfähige Nahversorgungsstandorte fließen. Die angestrebte Ausschüttungsrendite auf Gesamtfondsebene beträgt durchschnittlich 5,25 bis 5,5 Prozent pro Jahr. Die ersten Investoren konnte die Deutsche Investment KVG inzwischen gewinnen. Der Fonds befindet sich derzeit in der Vertriebsphase.

Die Anlagestrategie verfolgt den Aufbau eines diversifizierten Einzelhandelsimmobilienportfolios mit Schwerpunkt auf Lebensmittelmärkten (Discounter und Vollsortimentanbieter) und lebensmittelgeankerten Fachmarktzentren in strukturstabilen Regionen in Deutschland. Der Fokus liegt dabei auf zukunftsfähigen Standorten mit mehr als 3.000 Einwohnern. Als erstes Investitionsobjekt für den Fonds hat man ein Combi-Verbrauchermarkt in Neuenkirchen-Vörden in Niedersachsen mit einem bonitätsstarkem Ankermieter der Bünting-Gruppe in den Bestand übernommen. Weitere Ankäufe befinden sich in fortgeschrittenem Stadium und sollen im Mai beurkundet werden.

Das Transaktions-, Asset- und Immobilienmanagement übernimmt die Deutsche Investment Retail (DIR). Das Team verfügt über eine umfangreiche Leistungsbilanz, langjährige Erfahrung und ein tiefes Marktverständnis im Segment Nahversorgung mit dem Schwerpunkt Grundversorgung. „Der Lebensmittel-Einzelhandel stellt aufgrund seiner langfristigen Mietverträge mit bonitätsstarken Mietern und stabilen Mietrenditen ein nachhaltiges Anlageprodukt für institutionelle Anleger dar", sagt DIR-Geschäftsführerin Susanne Klaußner. „Besonders in der aktuellen Krisensituation zeigt sich, dass die Versorgung der Bevölkerung durch den stationären Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland eine zentrale Rolle spielt und sich im Vergleich zu anderen Einzelhandelssegmenten als deutlich robuster gegenüber der Konkurrenz durch den Online-Handel erweist.“