ANZEIGE

Schwellenländer Schlagzeilen verdecken das Gesamtbild

Das Team von Franklin Templeton Emerging Markets Equity weist immer wieder darauf hin: Die Schwellenmärkte sollten keinesfalls als homogene Gruppe gesehen werden. Diejenigen Länder, die in den vergangenen Wochen und Monaten für negative Schlagzeilen gesorgt haben, stellen lediglich einen kleinen Teil des Schwellenländer-Universums dar. Vier Gründe untermauern eine positivere Einschätzung der Anlageklasse.

Erfolgreiche Anpassung an steigende US-Zinsen

Der aufwertende US-Dollar hat in den vergangenen Monaten erheblich zu den Schwierigkeiten der Schwellenländer beigetragen. Zusätzlichen Auftrieb erhielt der Greenback durch steigende US-Zinsen und die kurzfristigen Auswirkungen der US-Steuerreformen.

Sollten sich Anleger jedoch wirklich Sorgen machen, dass höhere Zinssätze die Schwellenländer aus der Bahn werfen könnten? Vielleicht nicht. Die letzten vier Straffungszyklen der US-Notenbank (Federal Reserve, Fed) hatten keine langfristigen Abwärtsspiralen bei Aktien aus Schwellenländern zur Folge, wie die nachfolgende Grafik zeigt.

Darüber hinaus zeigt das Diagramm, dass der letzte Straffungszyklus der Fed von Juni 2003 bis Juni 2007 nur begrenzte Auswirkungen auf Schwellenmarktwährungen hatte.