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Marktstrategen von Franklin Templeton Schwellenländer: Auf dem Weg zur neuen Wachstumsstory

Der südkoreanische Aktienindex KOSPI durchbricht 5.000 Punkte und erreicht ein neues Allzeithoch (27.01.2026)

Der südkoreanische Aktienindex KOSPI durchbricht 5.000 Punkte und erreicht ein neues Allzeithoch (27.01.2026): Südkorea zeigt, wie Schwellenländer von Struktur und Wachstum profitieren. Bildquelle: (Matrix Images / 0846250044)

Die Schwellenländer konnten 2025 sprunghaft steigende Aktiengewinne verzeichnen, und nach Ansicht des Teams um Tom Nelson, Head of Market Strategy bei Franklin Templeton Investment Solutions, unterstützen positive Trends die Dynamik auch im Jahr 2026.

Die Schwellenländer haben sich mehr als zehn Jahre lang schlechter entwickelt als die globalen Indizes, da strukturelle Herausforderungen ihr Wachstum verlangsamt, die Inflation verstärkt, die politischen Möglichkeiten begrenzt und die Unternehmensperformance geschwächt haben.

Jetzt, zu Beginn des Jahres 2026, denken wir, dass die Schwellenländer endlich in eine Phase eingetreten sind, in der die makroökonomischen Bedingungen, politische Flexibilität und die strategische Ausrichtung der Unternehmen eine spannende Kombination bilden, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Gewinnqualität und der Kapitaleffizienz führen könnte.

Die Outperformance der Schwellenländeraktien im Jahr 2025 stützt diese These.

Treibende globale Themen wie künstliche Intelligenz, die Entdollarisierung – die zunehmende Abkehr von der Nutzung des US-Dollars als globale Reservewährung – und die Handelsdynamik verstärken den Wandel zusätzlich. Sie verändern die gängige Investmentrechnung und sorgen dafür, dass Schwellenländeranlagen bei Allokationsentscheidungen eine größere Rolle spielen.

Günstige Bewertungen bei gleichzeitig strukturellem Wachstum

All das geschieht in einer Zeit, in der Schwellenländeraktien im Vergleich zu Aktien aus den Industrieländern günstig bewertet zu sein scheinen. Auf Basis der Gewinnerwartungen für die kommenden zwölf Monate weist der FTSE EM Index ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 15,7 auf. Dies entspricht einem Abschlag von 31 Prozent gegenüber den Industrieländern (Quelle: Analyse von Franklin Templeton Investment Solutions).

Die Schwellenländer treten nun in eine neue Phase ein, in der die Kombination aus makroökonomischer Stabilität, politischer Flexibilität und strukturellen Reformen in Verbindung mit wichtigen globalen Paradigmenwechseln das Wachstum beflügelt. Die KI-Nachfrage, die Entdollarisierung und die Neuausrichtung der Lieferketten tragen dazu bei, dass die Schwellenländer für Anleger an Bedeutung gewinnen. Ein Trend, der zusätzlich durch die Verbesserung der Gewinnqualität, die stärkeren Bilanzen und die nachhaltigere Wachstumsdynamik unterstützt wird.

Renditechancen durch Struktur, Disziplin, Wachstum

Die Chancen bei Schwellenländeraktien ergeben sich vor allem aus steigenden Eigenkapitalrenditen und sinkenden Eigenkapitalkosten. Reformen im Bereich der Corporate Governance, eine disziplinierte Kapitalallokation, höhere Dividenden und weitere Aktienrückkäufe könnten zu einem Bewertungsanstieg führen. Die Attraktivität von Schwellenländeranleihen liegt in der Disinflation, der gestiegenen Glaubwürdigkeit der Politik, der solideren Haushaltslage und den abnehmenden Extremrisiken begründet. Diese Dynamik unterstützt den Carry, das Potenzial für Kursgewinne von Durationstiteln und die Verengung der Spreads, insbesondere auf den Märkten für Lokalwährungsanleihen.

Fazit: Neue Wachstumsphase, neues Potenzial

Die Schwellenländer treten nun in eine neue Phase ein, in der die Kombination aus makroökonomischer Stabilität, politischer Flexibilität und strukturellen Reformen in Verbindung mit bedeutenden globalen Paradigmenwechseln das Wachstum beflügelt. Die KI-Nachfrage, die Entdollarisierung und die Neuausrichtung der Lieferketten tragen dazu bei, dass die Schwellenländer für Anleger an Bedeutung gewinnen. Ein Trend, der zusätzlich durch die Verbesserung der Gewinnqualität, die stärkeren Bilanzen und die nachhaltigere Wachstumsdynamik unterstützt wird.

Die Chancen bei Schwellenländeraktien ergeben sich vor allem aus steigenden Eigenkapitalrenditen und sinkenden Eigenkapitalkosten. Reformen im Bereich der Corporate Governance, eine disziplinierte Kapitalallokation, höhere Dividenden und weitere Aktienrückkäufe könnten zu einem Bewertungsanstieg führen. Die Attraktivität von Schwellenländeranleihen liegt in der Disinflation, der gestiegenen politischen Glaubwürdigkeit, der solideren Haushaltslage und den abnehmenden Extremrisiken begründet. Diese Dynamik unterstützt den Carry, das Potenzial für Kursgewinne von Durationstiteln und die Verengung der Spreads, insbesondere auf den Märkten für Lokalwährungsanleihen.

Im Hinblick auf die gesamte Vermögensbasis besteht jedoch noch erhebliches Wertpotenzial. Ein aktives Management kann den Zugang zu diesem Wertpotenzial erleichtern und in den Schwellenländern engagierten Anlegern positive Renditen ermöglichen.

 

Von zyklischer Erholung zu einer strukturellen Chance – warum die Situation der Schwellenländer diesmal anders aussieht:

 

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