Nach 28 Jahren Leiter des operativen Geschäfts im Wealth Management verlässt die Credit Suisse

Sitz der Credit-Suisse-Gruppe in Zürich

Sitz der Credit-Suisse-Gruppe in Zürich: Mit Marcel Schuler verlässt eine Führungskraft das Wealth Management der Schweizer Bank. Foto: Credit Suisse Group

Die Credit Suisse verliert im Wealth Mangement ihren langjährigen Leiter des operativen Geschäfts. Inside Paradeplatz hatte zuerst über den Abgang berichtet, den eine Sprecherin der Schweizer Großbank auf Anfrage des private banking magazins bestätigte. Demnach tritt Schuler in den Ruhestand ein.

Schuler arbeitete fast 30 Jahre für die Credit Suisse

Schuler hatte Ende 2016 die Leitung des operativen Geschäfts im Wealth Management übernommen, insgesamt war er ganze 28 Jahre für das Institut tätig. Der Entschluss für den Schritt in den Ruhestand soll entgegen anderslautender Medienberichte allerdings bereits im Laufe des vergangenen Jahres gefallen sein.

Damit wäre Schulers Abgang auch unabhängig von der Berufung von Christian Huber, die Anfang Februar bekannt wurde. Huber leitet das operative Geschäft, nachdem er zuvor die gleiche Position im Schweizer Wealth Management inne hatte. Seine Beförderung und weitere Personalwechsel folgten auf die Ernennung von Francesco der Ferrari, der im Dezember neuer Chef der Vermögensverwaltung wurde. Im deutschen Wealth Management verkündete die Credit Suisse zudem jüngst ihr Comeback.


Neben den Neustrukturierungen im Wealth Management gab es auch sonst einige Personalentscheidungen in der Führungsebene der Credit Suisse. So geht die ehemalige Nachhaltigkeitschefin Marisa Drew, der Präsident des Verwaltungsrats verließ die Bank nach Verstößen gegen Coronaregeln, ihm folgten drei weitere Mitglieder des Verwaltungsrats. Außerdem hängen die Greensill- und Archegos-Affären der Bank zusätzlich noch an. Im Zusammenhang mit Greensill mussten ebenfalls drei Manager ihren Hut nehmen.