Außerbörsliche Anlagen Schroders geht mit neuer Marke an den Start

Schroders-Schriftzug am Londoner Hauptsitz der Gesellschaft

Schroders-Schriftzug am Londoner Hauptsitz der Gesellschaft: Schroders bündelt außerbörsliche Anlagen unter neuer Marke. Foto: imago images / Newscast

Fondsanbieter Schroders gründet eine neue Marke. Unter dem Namen „Schroders Capital“ will das Unternehmen zukünftig alle nicht börsengehandelten Investment-Angebote bündeln.

„Der Ausbau von Private-Assets-Kapazitäten bleibt für Schroders ein bedeutender strategischer Schwerpunkt“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Schroders Capital soll das bereits verfügbare Produktspektrum aus Private Equity, verbrieften Produkten, vermögenswertunterlegten Finanzierungen, Private Debt, Immobilien, Infrastruktur und versicherungsgebundenen Wertpapiere (ILS) umfassen. Auch der 2019 von Schroders übernommene Vermögensverwalter Blue Orchard, spezialisiert auf Impact Investing, wird in den neu geschaffenen Bereich fallen. Blue Orchard wolle man als eigenständige Marke unter dem Dach von Schroders Capital bestehen lassen, teilt Schroders mit.

Georg Wunderlin, frisch eingesetzter globaler Chef von Schroders Capital, sagt anlässlich der Umstrukturierung: „Durch diese Zusammenführung fördern wir den Wissensaustausch und die Innovationskraft im gesamten Private-Assets-Geschäft von Schroders und machen dadurch unser diversifiziertes Spektrum an Investment-Strategien für unsere Anleger nutzbar.“ Mit der neuen Marke wolle man die Außenwahrnehmung von Schroders als Private-Assets-Spezialist stärken. „Gleichzeitig unterstreichen wir damit unsere Ambitionen als ein führender Anbieter an den Märkten für außerbörsliche Vermögenswerte“, so Wunderlin weiter.

Die neue Marke bündelt Kundengelder im Umfang von 65 Milliarden US-Dollar. Trotz des gemeinsamen Dachs soll jede einzelne Anlageklasse innerhalb von Schroders Capital „ein hohes Maß an Eigenständigkeit bewahren“, heißt es von der Fondsgesellschaft.

Asset Manager Schroders verwaltet weltweit rund 672 Milliarden Euro. In 35 Niederlassungen weltweit arbeiten 5.500 Mitarbeiter dem Unternehmen zu.