Gemeinsam mit der Gothaer Schroders bringt ESG-Immobilienfonds

Wohn- und Bürogebäude in Frankfurt

Wohn- und Bürogebäude in Frankfurt: Der neue Schroders-Fonds wählt Immobilien in deutschen Metropolregionen Foto: imago images/Oliver Vogler

Das Portfoliomanagement soll sich auf den Erwerb von Immobilien in deutschen Metropolregionen konzentrieren, die von Megatrends wie der anhaltenden Urbanisierung und der demografischen Veränderung besonders profitieren. Diese Entwicklungen könnten langfristig steigende Mieteinnahmen und eine hohe Vermietungsquote erwarten lassen, heißt es.

Zudem wollen Schroders und die Gothaer den Fonds nach eigenem Bekunden konsequent an ESG-Merkmalen (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) ausrichten.

„In einem Umfeld mit negativen Realzinsen sind weitgehend inflationsgeschützte, eher schwankungsarme Assetklassen mit angemessener zu erwartender Rendite rar“, sagt Stefan Opel, Geschäftsführer der Gothaer Invest- und Finanzservice. Nachhaltigkeitsaspekte seien ein wesentlicher Faktor für die langfristige Rentabilität von Immobilienobjekten.

Das Fondsmanagement lege daher bei der Immobilienauswahl großen Wert auf ökologische und soziale Merkmale, so Opel. Energieeffizienz, Investitionen in Bildung und Pflege sowie soziale Gleichberechtigung ständen besonders im Mittelpunkt. Achim Küssner, Leiter der Schroder Investment Management Europe: „Mit dem Schroders Immobilienwerte Deutschland können wir erstens einen Fonds mit konsequent nachhaltiger Ausrichtung nach Artikel 8 auflegen, was ein Ausdruck unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung ist.“