Unternehmensanleihen Santander richtet Lateinamerika-Fonds neu aus

Geschäftsviertel in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires

Geschäftsviertel in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires: Der neue Santander-Fonds beschränkt sich auf Unternehmensanleihen aus fünf südamerikanischen Ländern. Foto: IMAGO Imago / Hans Lucas

Das spanische Fondshaus Santander Asset Management richtet seinen Lateinamerika-Rentenfonds neu aus. Der Fonds trägt nun den Namen Santander Latin American Corporate Bond IG ESG (ISIN: LU2208607957). Fondsmanager bleibt Alfredo Mordezki. Er investiert in Unternehmensanleihen aus Brasilien, Chile, Argentinien, Peru und Mexiko.

Mit dem Neustart rücken Nachhaltigkeitskriterien stärker in den Fokus, heißt es. Ausgeschlossen seien Anleihen von Unternehmen aus der Waffen-und Tabakindustrie sowie Firmen mit schlechten Bewertungen bei Umwelt, Personalwesen und Unternehmensführung. Zudem soll ein Investment-Grade-Ansatz hinzukommen, der genügend Spielraum lasse, auch Unternehmen aufzunehmen, die sich am Rande des Ratings bewegen.

Die erwartete Anleiherendite grenze das Universum von etwa 650 Investment-Grade-Papieren weiter ein, teilt Santander AM mit. Darüber hinaus werden die Anleihen nach Nachhaltigkeitskriterien bewertet. Die Ergebnisse beider Analysen seien entscheidend für den Kauf.

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