Robo-Advisor und Plattform-Anbieter Visualvest betreut mehr als 500 Millionen Euro Volumen

Startseite von Visualvest: Der genossenschaftliche Plattform-Anbieter knackt die Marke von 500 Millionen Euro Volumen.

Startseite von Visualvest: Der genossenschaftliche Plattform-Anbieter knackt die Marke von 500 Millionen Euro Volumen. Foto: Visualvest

Die Union-Investment-Tochter Visualvest betreut auf ihrer Plattform seit dieser Woche mehr als eine halbe Milliarde Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus Anlagen im Rahmen des eigenen Robo Advisors und Vermögen, das in verschiedene Whitelabel-Produkte investiert ist. 80 Prozent der privaten Kunden auf der Visualvest-Plattform sparen mit einem Sparplan und nutzen so die Möglichkeit, auch mit kleineren Beträgen für das Alter vorzusorgen oder auf spezielle Lebensziele zu sparen. Die durchschnittliche monatliche Rate der Sparpläne liegt bei rund 160 Euro.

Die Marke zeige, dass sich Visualvest auch als Whitelabe-Anbieter am Markt etabliere, so Olaf Zeitnitz, Gründer und Geschäftsführer von Visualvest. Die Corona-Pandemie habe im ersten Quartal nur kurzeitig sinkende Nettozuflüsse verursacht. Seither stieg das betreute Volumen auf der Plattform den Angaben zufolge deutlich. Ursachen seien die steigende Kurse im zweiten Quartal 2020. Viele Anleger nutzen die niedrigen Einstiegskurse, um ein Depot zu eröffnen oder erneut Geld anzulegen. Zudem sorgten die vielen Sparpläne für die kontinuierliche Steigerung des Vermögens.

Vom Robo-Advisor zum Plattform-Anbieter

Visualvest startete im März 2016 als Robo-Advisor für private Anleger und hat sich zu einem Plattform-Anbieter für die genossenschaftliche Finanzgruppe weiterentwickelt. Die Plattform bietet neben dem Robo-Advisor-Angebot mehrere Whitelabel-Produkte, die sie selbst technisch entwickelt und betreut. Darunter befindet sich unter anderem eine Lösung zur Vermögensverwaltung mit dem Namen „Mein Invest“, die genossenschaftliche Banken anbieten und private Anlegern digital abschließen können.