Nach über 20 Jahren Robert Bosch Stiftung verliert Geschäftsführerin

Niederlassung der Robert Bosch Stiftung in Berlin

Niederlassung der Robert Bosch Stiftung in Berlin: Die Repräsentanz in in der Hauptstadt wurde von Sandra Breka zum zweiten Standort der Stiftung nach Stuttgart ausgebaut.

Sandra Breka, seit 2017 Mitglied der Geschäftsführung, hat die Robert Bosch Stiftung auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen.  Bernhard Straub übernimmt die Gesamtgeschäftsführung der Stiftung. Seit Juli 2021 hatten Breka und Straub die Geschäfte der Stiftung gemeinsam als Doppelspitze geführt.

Breka hat insbesondere das Fördergebiet Globale Fragen mit den Themen Frieden, Klimawandel, Demokratie, Ungleichheit, Migration und Einwanderungsgesellschaft geprägt. Die Partnerschaften und die Robert Bosch Academy wurden unter ihrer Führung profiliert, die Repräsentanz in Berlin wurde zum zweiten Standort ausgebaut. Die Neuaufstellung der Stiftung in den vergangenen Jahren trägt maßgeblich ihre Handschrift.


Breka kam 2001 vom Aspen Institute Berlin zur Robert Bosch Stiftung. Vor ihrem Eintritt in die Stiftung war sie nach ihrem Studium in Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten auch beim American Council on Germany in New York tätig. „Es war ein Privileg, für die Stiftung tätig zu sein, die mir außerordentliche Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten geboten hat“, wird Breka in einer Pressemitteilung der Stiftung zitiert. „Nach mehr als zwei Jahrzehnten der Zusammenarbeit mit hochmotivierten Kollegen und unseren Partnern im In- und Ausland freue ich mich nun auf neue berufliche Herausforderungen.“ Christoph Kübel, Vorsitzender des Kuratoriums der Robert-Bosch-Stiftung, sagt: „Wir bedauern sehr, Sandra Breka zu verlieren und wünschen ihr für Ihre Zukunft alles erdenkbare Gute.“

Die Robert-Bosch-Stiftung ist eine der größten unternehmensverbundenen Stiftungen Deutschland. In den Fördergebieten Gesundheit, Bildung und Globale Fragen hat sie seit ihrer Gründung 1964 mehr als 2 Milliarden Euro für gemeinnützige Projekte zur Verfügung gestellt.