Reform der Investmentbesteuerung Was sich für Immobilienanleger ändert

Reform der Investmentbesteuerung: Was sich für Immobilienanleger ändert

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Die neuen Bestimmungen sollen die Steuererklärungspflichten deutlich reduzieren. Dadurch sollen die Bürgerinnen, Bürger und die Wirtschaft weniger Aufwand haben. Auf der anderen Seite müssen auch Finanzämter weniger kontrollieren. Das neue Gesetz soll zudem Steuervermeidung und Missbrauch einen Riegel vorschieben.

Umgehung der Dividendenbesteuerung verhindern

Der Gesetzentwurf enthält insbesondere auch Regelungen, um aggressive Steuergestaltungen zu unterbinden. Dies betrifft beispielsweise die Umgehung der Dividendenbesteuerung über Investmentfonds durch sogenannte Cum/Cum-Gestaltungen. Zu diesem Zweck enthält der Entwurf Voraussetzungen für die Anrechenbarkeit der auf Dividenden erhobenen Kapitalertragsteuer. So muss der Steuerpflichtige die Aktie für einen Mindestzeitraum halten und dabei ein Mindestmaß an wirtschaftlichem Risiko tragen.

Zukünftige Systematik

Die wesentliche Struktur der zukünftigen Besteuerung von Investmentvermögen mit einer intransparenten Besteuerung von Publikumsfonds und einer weiterhin transparenten Besteuerung bei Spezial-Investmentfonds bleibt erhalten.

Das System der Freistellungssätze, die auf Ebene von Anlegern eines Publikumsfonds als Ausgleich für die abgeltende Besteuerung inländischer Erträge auf Fondsebene zur Anwendung kommen, stellt sich insgesamt nunmehr wie folgt dar:

Im Rahmen der Gewerbesteuer gelten diese Teilfreistellungssätze jeweils hälftig.