Private-Equity-Ranking Das sind die größten PE-Investoren in der Konsumbranche

Platz 10: Platinum Equity

Hauptquartier von Platinum Equity

Hauptquartier von Platinum Equity © Imago Images / WENN

Beteiligungen in der Konsumbranche: 

12,2 Milliarden Dollar (10,5 Milliarden Euro)

Quelle: Gain 

Roark Capital ist der größte Private-Equity-Investor im Konsumgütersektor. Das US-amerikanische Unternehmen verwaltet Beteiligungen mit einem geschätzten Unternehmenswert von 41,8 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 36,1 Milliarden Euro. Das zeigt ein aktuelles Ranking des Analysehauses Gain.ai, das die 100 größten PE-Investoren in der Konsumbranche ausgewertet hat.

Zu den bekanntesten Engagements von Roark Capital dürfte hierzulande die Fast-Food-Kette Subway zählen. Alle Top-10-Gesellschaften und die jeweilige Höhe ihrer Beteiligungen finden Sie auf den folgenden Seiten. 

 

Zusammen verwalten die zehn größten Investoren Beteiligungen im Wert von rund 284 Milliarden Dollar – das entspricht 47 Prozent des gesamten verwalteten Vermögens aller untersuchten Unternehmen. Insgesamt kommen die Top 100 auf einen geschätzten Wert der Unternehmen von 602 Milliarden Dollar, verteilt auf 1.225 Beteiligungen. US-amerikanische Investoren dominieren das Ranking: Diese hüten rund 63 Prozent der gesamten Unternehmenswerte.

Exits stocken, Haltezeiten steigen

Der Markt steht allerdings auch im Konsumbereich unter Druck. Die Zahl der Neubeteiligungen im Konsumgütersektor ist 2025 um 10 Prozent gesunken. Zwar deuten frühe Daten aus 2026 auf eine leichte Erholung hin – belastbare Aussagen lassen sich den Experten zufolge daraus aber noch nicht ableiten.

Noch schwieriger ist die Lage beim Verkauf von Beteiligungen. Die durchschnittliche Haltedauer hat mit 6,8 Jahren einen Rekordwert erreicht. Der Abstand zu anderen Branchen wächst seit 2022 stetig – getrieben von schwächerem Umsatzwachstum und zunehmendem Margendruck. Konsumgüter-Beteiligungen weisen dabei eine strukturell niedrigere Marge auf als Unternehmen aus anderen Sektoren: Der Abstand liegt bei zwei bis vier Prozentpunkten, bedingt durch höhere Einsatzkosten, arbeitsintensive Strukturen und begrenzte Preissetzungsmacht.

Wertsteigerung hängt stark am Umsatz

Für die Wertsteigerung ihrer Beteiligungen verlassen sich PE-Investoren im Konsumgütersektor stark auf Umsatzwachstum: 65 Prozent der Wertschöpfung entfallen darauf, nur 20 Prozent auf Margenverbesserungen – deutlich weniger als in anderen Sektoren. Auch die sogenannte Buy-and-build-Strategie, bei der bestehende Beteiligungen durch Zukäufe ausgebaut werden, ist im Konsumgütersektor weniger verbreitet: Nur 34 Prozent der Unternehmen verfolgen diesen Ansatz, verglichen mit 50 bis 60 Prozent in anderen Branchen.

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