Raiffeisen-Tochter Privatbank Notenstein La Roche baut um

Patrik Gisel, Chef der Raiffeisen Gruppe und Verwaltungsratspräsident von Notenstein La Roche.

Patrik Gisel, Chef der Raiffeisen Gruppe und Verwaltungsratspräsident von Notenstein La Roche.

Die Schweizer Privatbank Notenstein La Roche hat Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität angekündigt. Auf der Kostenseite ist das Ziel eine Senkung um 20 Prozent. Die Hälfte dieser Einsparungen soll den Angaben zufolge bei den Sachkosten, die andere Hälfte bei den Personalkosten erfolgen. Dementsprechend müssen bis Ende 2019 100 Mitarbeiter die Bank verlassen.

Gleichzeitig soll die Ertragsbasis (durch das Kerngeschäft erzielte Erträge) um rund 15 Prozent gesteigert werden. Dazu würden Prozesse gestrafft und das Angebot weiterentwickelt, heißt es. Konkret soll die Raiffeisen-Tochter ab Ende 2017 die Verwaltung sämtlicher Vermögensverwaltungsmandate innerhalb der Raiffeisen Gruppe übernehmen.

Neue IT-Plattform

Bereits im Sommer 2017 will das Bankhaus zudem seine gesamte IT-Plattform erneuern. Bis Anfang 2019 sollen alle Maßnahmen umgesetzt und ein Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) von unter 70 Prozent erreicht sein. 

„Mit diesen Maßnahmen legt Notenstein La Roche das Fundament für weiteres Wachstum und eine strategische Weiterentwicklung unter dem Dach der Raiffeisen Gruppe. Im Rahmen unserer Diversifikationsstrategie werden die Dienstleistungen der Privatbank und jene von Raiffeisen Schweiz künftig noch besser ineinander greifen, damit wir unseren Kunden über ihren gesamten Lebenszyklus die ideale Beratung in Anlagefragen bieten können“, sagt Patrik Gisel, Chef der Raiffeisen Gruppe und Verwaltungsratspräsident von Notenstein La Roche.