PS Plus Software Portfolio + Consulting Investorengruppe erwirbt Mehrheit an Software-Anbieter von Sal. Oppenheim

Peter Dobler (l.) hält als langjähriger Geschäftsführer künftig 25,1 Prozent an der PS Plus. Henning Heuerding, Vorstand bei Sal. Oppenheim, ist froh, den Software-Anbieter in die Hände von strategischen Investoren zu übergeben. | © Sal. Oppenheim

Peter Dobler (l.) hält als langjähriger Geschäftsführer künftig 25,1 Prozent an der PS Plus. Henning Heuerding, Vorstand bei Sal. Oppenheim, ist froh, den Software-Anbieter in die Hände von strategischen Investoren zu übergeben. Foto: Sal. Oppenheim

Die Erste Wealthmanagement-Software Beteiligungsgesellschaft (EWSB) hat von Sal. Oppenheim 74,9 Prozent der Anteile an der PS Plus Portfolio Software + Consulting (PS Plus) erworben. Mit 25,1 Prozent ist zudem künftig Peter Dobler, langjähriger Geschäftsführer und Mitgründer der PS Plus, am Unternehmen beteiligt. Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.

PS Plus ist eigenen Angaben zufolge Marktführer bei Softwareangeboten für Family Offices, Banken, Vermögensverwalter und Stiftungen, mit Kunden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxembourg sowie aus Großbritannien und den USA. Das Unternehmen werde als eigenständige Einheit bestehen bleiben.

Die EWSB wurde im Oktober 2017 in Mainz gegründet mit dem Geschäftszweck des Erwerbs der Mehrheit an der PS Plus. Die Investorengruppe wird angeführt von Ludwig Holle, Finanzexperte mit langjähriger Erfahrung im Beteiligungsmanagement, sowie Christian Hank und Dirk Lenz – beide über viele Jahre Vorstandsmitglieder der Market Maker Software, einem der früheren Marktführer im Segment Portfoliomanagementlösungen für Vermögensverwalter und Family Offices.

Im Bieterverfahren ausschlaggebend war neben den finanziellen Parametern das Konzept der EWSB zur strategischen Weiterentwicklung von PS Plus. „Wir geben ein finanziell gesundes und zukunftsfähiges Unternehmen an ein Team von strategischen Investoren ab und sind überzeugt, dass sich die PS Plus in dieser Konstellation sehr positiv weiterentwickeln wird.“, sagt Henning Heuerding, Vorstand von Sal. Oppenheim.

„Die PS Plus hat in den letzten Jahren ihre Hausaufgaben erledigt und ist sehr gut vorbereitet auf alle regulatorischen, fachlichen und technologischen Herausforderungen, die ihre Kunden künftig zu bewältigen haben“, sagt Investor Hank. „Im Rahmen der Due Diligence waren wir insbesondere über das große Vertrauen der Kunden in die Mitarbeiter der PS Plus angetan, die langfristigen Vertragsbeziehungen sowie das internationale Kundenportfolio.“

Die EWSB plant mittelfristig den Kauf und die Kooperation mit weiteren Software- und Dienstleistungsunternehmen, die sich auf die Zielgruppen Vermögensverwalter, Family Offices, Stiftungen und Banken konzentrieren. So soll das Angebot der PS Plus ergänzt werden. „Mit der so gewonnenen Unabhängigkeit und dem hinzukommenden Wissen speziell um die Bedürfnisse der Vermögensverwalter und Privatbanken wird die PS Plus künftig schneller wachsen können“, sagt Dobler als geschäftsführender Gesellschafter des Software-Anbieters.